Ich unterstütze Attac...

Birgit Sauer, Professorin für Politikwissenschaft

Es gibt sie noch - die guten und besseren Alternativen zum Kapitalismus und Patriarchat. Attac denkt darüber nach, streitet darüber und kämpft für Alternativen.

Dalia Sarig-Fellner, Fundraiserin und Vieles mehr

Ich unterstütze Attac bereits seit über 10 Jahren, weil ihr Antworten und Ideen und geistreiche Konzepte zu so vielen unterschiedlichen Themen habt, die alle ein Ganzes sind. Und: ihr werdet immer besser. Weiter so!

Eduard Walch, Augenarzt

Mit immer subtileren Methoden werden die sozialen Errungenschaften und die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft durch die neoliberale Politik sukzessive ausgehöhlt. Auch in der Gesundheitspolitik ist ein klarer Trend erkennbar.
Mit dem Märchen von der Unfinanzierbarkeit des solidarischen Gesundheitssystems und dem Bankrottreden der Kassen soll den "rettenden" privaten Gesundheitsanbietern der Weg geebnet werden. Diese Agenturen werden dann mit jüngeren, gesunden und finanzstarken Patienten viel Geld verdienen, während chronisch kranke und ältere Patienten auf der Strecke bleiben werden.
Dieser Themen nimmt sich Attac an, informiert und traut sich gegen den Strom zu schwimmen. Ich sehe in Attac eine Gruppe von engagierten Menschen, bei der nicht der Gewinn sondern die Solidarität an oberster Stelle steht. Attac gibt mir Hoffnung, dass eine bessere Welt möglich ist."

Ernst Gugler, Unternehmer

Attac ist für mich eine der ganz, ganz wichtigen NGO’s weil sie die weltweiten Probleme an den Wurzeln, der politischen Ebene, anpackt. Stimmen die politischen Steuerungsmechanismen, dann lassen sich wesentlich leichter soziale Ungerechtigkeiten lösen und die ökologische Ausbeutung und Verschmutzung unseres Planeten stoppen. Aktiv bin ich bei der attac-UnternehmerInnengruppe. Die Gruppe  ist für mich eine wertvolle Quelle der Inspiration und deren MitgliederInnen sind ganz, ganz wertvolle Weggefährten geworden. Und die Gemeinwohlökonomie, die wir gemeinsam entwickeln, hat das Zeug die Welt ein großes Stück vorwärts zu bringen. Ein Glück, dass es Attac gibt.

Erwin Schmitzberger

1997 hatte ich die taz abonniert, als Beilage gab es die Le Monde diplomatique. Deren Chefredakteur Ignacio Ramonet forderte in einem Leitartikel zur damaligen Asienkrise: "Die Märkte entschärfen!". Seit damals sympathisiere ich mit Attac, wurde Mitglied, war auf Sommerakademien (meine jährliche politische Frischzellenkur) und traf Ignacio Ramonet 2008 beim ESF in Malmö. Die Gründungsforderung ist mittlerweile Mainstream. Es hat 15 Jahre gedauert, aber eine Idee braucht Menschen, die sie umsetzten - Tag für Tag. Dafür bin ich Attacie.

Franzobel, Autor

weil sich Attac um die Welt kümmert, die Schwachen verteidigt und den Reichen auf die Finger schaut.

Heinz Feldmann, Vorstand Wohnprojekt Wien, Männer-Coach und Lebens-Wandler

Im zarten Alter von 20 habe ich meine erste eigene Firma gegründet - heute, fast 30 Jahre und einige Unternehmensgründungen später bin ich noch immer gerne Unternehmer. Was mich aber massiv stört, ist die dominierende Rolle, die sich die Finanzindustrie in der Wirtschaft anmaßt. Geld sollte meiner Meinung eine "dienende" Rolle einnehmen und keine "beherrschende" und die Wirtschaft hat in erster Linie den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt!

Markus Marterbauer, Wirtschaftsforscher

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat verheerende soziale, politische und ökonomische Folgen. Attac gehört zu jenen Institutionen, die die Ursachen der Krise schon früh benannt haben und auf die Folgen deregulierter Finanzmärkte und ungleicher Wohlstandsverteilung hingewiesen haben. Nun geht es darum, das Finanzsystem besser zu regulieren, die Finanzvermögen zu besteuern und für Umverteilung des Wohlstandes zu sorgen. Dabei unterstütze ich Attac.

Raimund Sobotka, Universitätsprofessor i.R.

weil ich der festen Überzeugung bin, dass etwas geschehen muss;
weil mit den Menschen, die ich bei Attac treffe, die Wellenlängen stimmen;
weil ich bis jetzt unter den Anliegen von Attac keine gefunden habe, die mir nebensächlich erschienen wären, oder mit denen ich mich nicht identifizieren konnte.

Rainer Bartel, Universitätsprofessor für Volkswirtschaft

Politikkoordination ist in einer globalisierten Gesellschaft so schwierig geworden wir Politikkontrolle in einer komplexen Welt. Viel Verantwortung lastet dafür auf der Zivilgesellschaft: als Informatorin, Koordinatorin, Anwältin der Gemeinschaftsanliegen. Attac ist längst eine wesentliche Stütze der Zivilgesellschaft und als solche nicht mehr
wegzudenken: regional, national wie international - für eine bessere Welt.

Rudi Gruber

Attac ist für mich einer der wichtigsten Vereine überhaupt, weil er sich für ein gerechteres Finanzsystem auf nationaler und internationaler Ebene einsetzt. Attac hat nicht nur hervorragende Experten, sondern auch gute Ideen und muss daher bei den neuen Spielregeln für unser Geld unbedingt mitbewirken.

Ruth Seliger, Unternehmerin

Ich unterstütze Attac, weil

  • ich sicher bin, dass Menschen sich in ihrem Verhalten von den Rahmenbedingungen leiten lassen, und diese daher verändert werden müssen, wenn wir das Verhalten der Menschen ändern wollen
  • ich für eine gerechte Welt eintrete und die Tobin-Steuer mir als eine gute Option dafür erscheint
  • ich mit den Zielen und Haltungen von Attac übereinstimme
  • es mir wichtig ist, mich irgendwie zu beteiligen und ich derzeit "nur" einen ökonomischen Beitrag leisten kann

    http://www.train.at/

Sylvia Klimesch, Unternehmerin

...weil es einfach mehr Spaß macht FÜR ein neues System einzutreten als GEGEN das alte System anzutreten.
...weil ich mich durch Attac nicht mehr ohnmächtig fühle, sondern das Gefühl habe ich kann dazu beitragen, dass sich etwas ändert.
....weil ich bei Attac mit dem Gefühl, dass da mit unserem Wirtschaftssystem etwas nicht stimmt, nicht alleine bin!

Thomas Hirt

Ich bin bei Attac Mitglied, weil ich möchte dass meine Anliegen auch in der Öffentlichkeit vertreten und gehört werden. Attac ermöglich es mir, mich aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen.

Ulrike Lunacek

Aus der Entwicklungszusammenarbeit kommend, habe ich zehn Jahre lang als Nationalratsabgeordnete so wie jetzt als EU-Abgeordnete für die Einführung der FTT gekämpft. Dieses Ziel verbindet mich mit Attac als Mitglied seit der Gründung. Dass die FTT jetzt von zumindest elf EU-Staaten eingeführt wird, freut mich für Attac und für uns alle. Jetzt müssen wir dran bleiben, damit im Kampf gegen die Spekulation eine echte FTT, europaweit und mit einer breiten Bemessungsgrundlage herauskommt. Nur einmal war ich mit Attac nicht einer Meinung: bei der Bewertung des Lissabonvertrages, für den ich v.a. wegen der Stärkung des Europaparlamentes eingetreten bin. Im EP hat Attac im Kampf gegen die zügellosen Finanzmärkte und Steueroasen den stärksten Verbündeten auf EU-Ebene! Daher gilt es unsere Kräfte zu bündeln, um unserem gemeinsamen Ziel von globaler Gerechtigkeit näher zu kommen.

Waltraud Schlögl

Attac ist aus meiner Sicht eine enorm wichtige Organisation, weil es ohnehin kaum mehr gegenläufige Stimmen zum herrschenden wirtschafts- und finanzpolitischen Unisono-Chor gibt, der uns weismachen will, es gäbe keine Alternative zur stetigen und immer rasanteren Umverteilung von unten nach oben. Attac schafft es immer wieder, die dahinter liegenden Interessen und Machtstrukturen zu benennen und demgegenüber Modelle zu präsentieren, die auf Gerechtigkeit und Solidarität basieren.