"Krise ohne Ende" -

oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft?

eine Veranstaltung von Attac Österreich, 29. April bis 26. Mai 2010

Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

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Donnerstag, 29. April, 19:00 Uhr

Abschied von der Illusion
Vortrag und Diskussion
Krise ohne Ende. Teil 1

Angesichts der Verwerfungen nach dem Finanzcrash und der folgenden Weltwirtschaftskrise richten sich die Hoffnungen vieler auf eine ?andere? Politik. Regulierungen im Dienste des Allgemeinwohls sollen die Macht der Finanzmärkte bändigen und eine soziale- und ökologische Neuausrichtung ermöglichen. Stattdessen bleibt den staatlichen Krisenverwaltern kaum mehr als die Aufrechterhaltung ?systemrelevanter Funktionen?.

Warum die Politik die Krise nicht lösen kann und es einer neuen Perspektive sozialer Emanzipation bedarf.

Norbert Trenkle, Gruppe Krisis, Nürnberg
Moderation Petra Ziegler, Attac
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Dienstag, 11. Mai, 19:00 Uhr

Solidarische Ökonomie ? ein Kind der Not?
Vortrag und Diskussion
Krise ohne Ende. Teil 2

Die immer krisenhafteren Entwicklungen des globalisierten Kapitalismus machen die Suche nach Auswegen aus einer allein am Profit orientierten Produktionsweise zur zentralen Herausforderung unserer Zeit. Solidarische Ökonomie sucht nach Alternativen, die soziale und ökologische Kriterien in den Vordergrund stellen. So erfolgreich einzelne Projekte sind, scheitern viele jedoch auch an kapitalistischen Marktlogiken, denen sie sich oft nicht entziehen können. Welche Veränderungen sind notwendig damit Solidarische Ökonomie ihr emanzipatorisches Potential entwickeln kann?

Markus Auinger, Mattersburger Kreis f. Entwicklungspolitik, Wien
Moderation Petra Ziegler, Attac
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Montag, 17. Mai, 19:00 Uhr

Halbinseln gegen den Strom
Vortrag und Diskussion
Krise ohne Ende. Teil 3

Bei immer mehr Menschen wächst die Offenheit, oder schlicht die Einsicht in die Notwendigkeit,  grundlegende Alternativen zu denken, die einen Ausweg aus unserer gegenwärtigen Produktions- und Lebensweise und die Abkehr vom Dogma des quantitativen Wachstums ermöglichen - bevor der verrückte Selbstzweck eines einzig auf die Profitmaximierung des Kapitals ausgerichteten Systems unser aller Lebensgrundlagen zerstört.

?Halbinseln gegen den Strom? beschreibt Wege jenseits von Kapitalismus, Geld und Tauschlogik.

Friederike Habermann, Ökonomin und Autorin, Berlin
Moderation Petra Ziegler, Attac
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Mittwoch, 26. Mai, 19:00 Uhr

Wem gehört die Welt?
Vortrag und Diskussion
Krise ohne Ende. Teil 4

Beinahe vergessen, erlebt der Begriff der ?Gemeingüter? in den letzten Jahren eine Renaissance. Das Konzept der ?commons? kann als strategische Plattform für verschiedene Soziale Bewegungen dienen und eröffnet Denkräume jenseits des kapitalistischen Wirtschaftssystems. ?Commons? ist ein Paradigma, das individuelle Freiheit an kollektives Handeln und nicht an Privateigentum bindet. Kennzeichnend für commons sind ?Beitragen statt Tauschen?, ?Kooperation statt Zwang? und ?gemeinsame Nutzung statt Privateigentum?.

Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschafterin, Graz   
Moderation Petra Ziegler, Attac