Der Vorstand 2010/2011 - Koordinierende Stelle von Attac

Seit einigen Jahren berate ich BürgerInnen bei Beteiligungsprojekten. Immer wieder gelingt es uns nachhaltige Projekte umzusetzen, allzu oft aber auch nicht. Daher mein Weg zu Attac. Besonders betroffen gemacht hat mich die Situation Arbeitsloser. Sie sind die VerliererInnen des aktuellen ökonomischen und politischen Regimes. 2008 habe ich daher eine Aktion gegen die geplante EU-Arbeitszeitrichtlinie initiiert und ich werde weiter am Ball bleiben. Inzwischen sind wir über die Europäische Sommeruniversität in Saarbrücken mit deutschen und französischen Attacis vernetzt. Einfach spitze! Ursprünglich komme ich aus der Stadtforschung, bin ausgebildete Sozialwissenschaftlerin und Gemeinwesenentwicklerin. Ich habe zahlreiche Beteiligungsprojekte begleitet, Vereine gegründet, Projekte und Bildungsangebote initiiert und beschäftige mich mit alternativen Ökonomien. Bei Attac kann ich meine Erfahrungen mit meist schwierigen politischen Entscheidungsprozessen einbringen und mich in der Fortbildung engagieren. Ich freue mich auf die Arbeit mit dem österreichischen Team und genieße es, nach längerer lokaler Tätigkeit international stärker vernetzt zu sein. Die Krise gibt der globalisierungskritischen Bewegung Recht. Recht zu haben genügt zwar noch nicht, aber die Krise hat ein Fenster geöffnet, das ZweiflerInnen offen für Alternativen macht. Lasst es uns nicht mehr schließen!
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Ich lebe in Innsbruck und bin seit fast neun Jahren bei Attac Tirol in vielen Bereichen aktiv. Auf österreichischer Ebene war ich an der Vorbereitung der Sommerakademien in Steinach und Schwaz engagiert. Als hauptsächliche Aufgabenfelder im Vorstand von Attac Österreich sehe ich weiterhin neben der Funktion des Kassiers die Aktivitäten der Regionalgruppen und eine gute Zusammenarbeit zwischen den Gruppen und dem Vorstand. Inhaltlich beschäftigen mich hauptsächlich gesellschaftliche Alternativen über den Kapitalismus hinaus. Und sonst: tanzen, radfahren, laufen, berggehen, rodeln, lesen, ... und Software entwickeln.
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Ich habe Attac mitbegründet und finde, dass wir gerade in einer spannenden Phase der Weiterentwicklung sind. Einige Themen, wie z.B. die Regulierung der Finanzmärkte oder die Schließung von Steueroasen, die wir bereits bei unserer Gründung als notwendig thematisiert haben, sind heute angesichts der kürzlichen Entwicklungen, aktueller denn je. Beide Themen zeigen, dass das Vorantreiben und Umsetzen von politischen Alternativen neben der lokalen Arbeit vor Ort (sei es via Aktionen, Pressearbeit oder Bildungsarbeit), die Zusammenarbeit und die Entwicklung von Strategien u.a. mit den anderen Organisationen (Attac Gruppen und auch andere AkteurInnen) auf europäischer und globaler Ebene braucht. Die Zusammenarbeit mit anderen Attac Gruppen in Europa u.a. zu den Themen EU-Reformvertrag, Finanzmarktkrise oder auch jene mit Attac Deutschland, Attac Frankreich und Attac Schweiz z.B. zum Thema Steueroasen, ist nur ein Ausdruck für diese neue Qualität und auch die neuen Herausforderungen, vor denen wir stehen.
Meine thematischen Schwerpunkte für Attac bleiben die weiterhin: Landwirtschaft, Welthandel, alles was mit der europäischen Integration sowie mit europäischen und internationaler Vernetzung (inklusive des europäischen Sozialforum) von Attac zu tun hat.
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46 Jahre, aufgewachsen in Bregenz am schönen Bodensee, und seit 17 Jahren lebe ich schon im "Großraum" Wien. Ich habe einen Sohn (23 Jahre), den ich 8 Jahre als Alleinerzieher ins Leben "gecoacht" habe (und er mich ;-)). Meine Vita ist eher untypisch für Attac: Ich bin seit vielen Jahren gerne Unternehmer und habe schon einige (gute und weniger gute) Firmen gegründet. Direkt und indirekt sind daraus über 100 Arbeitsplätze entstanden, die es großteils auch heute noch gibt. Vor 4 Jahren habe ich mir einen alten Wunschtraum erfüllt und bin ein Jahr auf Weltreise gegangen (www.ruhejahr.com). Dabei ist mir u. A. ziemlich klar geworden, dass unser jetziges Wirtschafts- und Finanzsystem zwar extrem "effizient" ist, aber weder gerecht noch human, sondern genau das Gegenteil. Da habe ich beschlossen, mich dafür einzusetzen, dass die "Wirtschaft" wieder für den "Menschen" da sein soll und nicht umgekehrt. Daher bin ich dann auch Mitglied bei Attac geworden, arbeite in der Arbeitsgruppe "Fundraising" und habe gemeinsam mit Christian Felber und einer Handvoll MitstreiterInnen die Inhaltsgruppe "UnternehmerInnen" gegründet.
Beruflich bin ich gerade dabei, aus meinen Firmen auszusteigen und werde mich in Zukunft in 3 Bereichen engagieren: Solidarische Ökonomie, gemeinschaftliches Wohnen und Leben (vor 3/4 Jahr habe ich das "Wohnprojekt Wien" mitbegründet) und "Vater und Sohn-Beratung" (www.maennersachen.org).
Die Bereiche Finanzen, Fundraising, Kooperationen, Erwachsenenbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind Themen, wo ich glaube, im Vorstand von Attac etwas beitragen zu können.
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Aufgewachsen im Schatten des Grimmings (Stmk.), globalisiert nach Wien, ehrenamtlich engagiert bei Global2000 (Aktivist), Critical Mass und Bike- Kitchen (Wiener Fahrrad- lobbying bzw. -verein), in integrativen Projekten und freiraumsuchenden Initiativen, zeitweise auf der Straßentheaterbühne zuhause - hauptsächlich professionell als Sozialpädagoge bei der Gemeinde Wien - MA 11 tätig (KIG 3)). Alt bin ich 38 Jahre, keine Kinder, unverheiratet und auch ohne Hausbauwunsch. Wenn ich Zeit hab, geh ich gern Klettern, mach bei Demos mit UND: Spiel noch bei SambAttac! Ansonsten war ich vor Jahren ein Mitbegründer der wiener SocialAttac- Gruppe, kenn also den Attacbetrieb auch von dieser Seite. Ich würde gern die Inhaltsgruppen koordinieren und motivieren, vernetzen und Strukturen aufbauen, aktionistisch werken. Ich bin mir sicher, dass Attac von meinen Erfahrungen und Kontakten profitieren kann.
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Die meisten unter euch kennen mich wahrscheinlich als Sissi. Ich bin 25 Jahre jung und stamme aus Niederösterreich (Raum St. Pölten). Seit ca. dreieinhalb Jahren bin ich bei Attac aktiv und habe meine „Attac-Karriere“ bei Attactionen begonnen. Die erste Aktion, bei der ich dabei war, war eine Art Protestmarsch auf der Mariahilfer Straße am Kauf-Nix-Tag 2006. In der Zwischenzeit hat Attactionen viele verschiedene Straßenaktionen durchgeführt und jede einzelne hat Riesenspaß gemacht! 2008 war ich im Organisationsteam der Soak in Steyr und konnte dadurch Attac und vor allem viele österreichische Attac-AktivistInnen besser kennen lernen. Auf dieser Sommerakademie fällten der Markus Feichtinger und ich auch eine schwerwiegende Entscheidung. Wir waren beide auf der Aktionsakademie in Heidelberg und entschlossen uns, dieses Konzept nach Österreich zu holen. So kam es, dass 2009 eine bunte und energetische AktionsAkademie in Aschach/Donau stattfand. Auch für die nächste AktionsAkademie in Steyrermühl bin ich zuständig, und sie wird noch besser und noch aktionistischer werden! Daneben koordiniere ich seit zweieinhalb Jahren die Attactionen-Gruppe, war auf der ESU in Saarbrücken, auf dem ESU-Nachfolgetreffen in Paris, auf AVs und GVs und natürlich auf der Soak in Krems.
Seit 2003 studiere ich internationale Betriebswirtschaft und internationale Entwicklung in Wien. Vor kurzem habe ich mit dem Verfassen meiner Diplomarbeit begonnen und schreibe über Partnerschaften zwischen öffentlichen Wasserversorgern (Public-Public-Partnerships), ein spannendes Thema über Ver- und Entsorgung von Wasser im Spannungsfeld von Daseinsversorgung und Privatisierung.
Im Vorstand möchte ich meine organisatorischen und kreativen Fähigkeiten einbringen.
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34 Jahre, Linz, OÖ. Aufgewachsen im Unteren Mühlviertel, hab ich nach der HASCH 3 Jahre auf der Bank gearbeitet. Mir war schnell klar – in der Bankenwelt werde ich nicht meinen Lebensabend verbringen. Im 2. Bildungsweg holte ich die Studienberechtigungsprüfung nach und studierte Sozialwirtschaft und Wirtschaftswissenschaften in Linz und Salamanca (Spanien). Neben dem Studium war ich Lehrgangscoach einer Gewerkschaftsschule und seit 2004 bin ich Organisationsreferent im Forum Arbeit/KAJ der KJ OÖ. Dort beschäftige ich mich auch beruflich mit politischen Themen: Jugendarbeitslosigkeit, Gute Arbeit, Fremdenfeindlichkeit, Klimaschutz und Entwicklungspolitik. Neben meinem gesellschaftspolitischen Engagement bringe ich vielseitige Erfahrungen aus verschiedensten Funktionen in NGOs mit. Außerdem absolviere ich zurzeit eine Ausbildung zum Organisationsberater. Seit der Sommerakademie in Mürzzuschlag bin ich Mitglied von Attac und immer wieder bei verschiedensten nationalen wie internationalen Aktionen dabei: SOAKs, Europäisches Sozialforum in Florenz & Malmö, ASF, G8 Gipfel in Rostock, Aktionsakademie Heidelberg. Im Vorstand bin ich seit April 2009 und dort verantwortlich für Regionalgruppen und die Koordination der AktionsAkademie. Außerdem versuche ich zwischen Attac Vorstand und den OÖ Attac Mitgliedsorganisationen und Regionalgruppen gut zu vernetzen.
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K ritisch B esonders g´schatzig E ngagiert A ttaci L ustig² B egeisterte „Zuginspielerin“ L ebe am Bauernhof S pass am Leben N eugierig I n di Berg bin i gern.. E nergiebündel R eiselustig
Nach einem Vortrag von Christian Felber im Herbst 2009 gründeten wir die Regionalgruppe Pongau! Wie ihr merkt, bin ich noch ein ziemlicher „Neuling“ bei Attac – dafür umso motivierter :)
Bei der Arbeit im Vorstand steht für mich im Vordergrund, die Regionalgruppen zu stärken und gaaanz viele Attacies kennenzulernen. Mit tollen Aktionen uns und unsere Mitbewohner mehr Gerechtigkeit und Spass erleben zu lassen!
Und hier noch einige wichtige Ereignisse der letzten Jahre über mich:
1984 seither lebe ich auf unserer wunderschönen Erde bis 1990 aufgewachsen mit meinen 2 Schwestern und vielen Freiheiten auf dem Biobauernhof meiner Eltern im Salzburger Pongau bis 2001 Pflichtschule mit Abschluss zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin bis 2003 lustige und intensive Zeit als Schilehrerin, auf der Alm und gaaanz viel unterwegs 2003 Lehre zur Masseurin – damit verdiene ich nach wie vor mein Geld seit 2004 Funktionärin in der Landjugend (größte Jugendorganisation in Österreich) mit vielen Kursen und Weiterbildungen, die wohl schönste Zeit: Organisation und Durchführung einer 5wöchigen Europareise von und mit Jugendlichen 2008 Ausbildung zur dipl. Mentaltrainerin und Basistrainerin der LJ Salzburg 2009 Wir gründen Attac Pongau! 2010 Kandidatur für den Vorstand von Attac Österreich
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„Wir sind was wir machen, um zu ändern was wir sind“
Dieser Satz des lateinamerikanischen Autors Eduardo Galeano bringt eigentlich sehr gut auf den Punkt, warum ich zivilgesellschaftliches und kritisches politisches Engagement seit meiner Jugendzeit - manchmal aktiver und manchmal passiver - als wichtigen Bestandteil meines Lebens begreife.
Ich bin 1982 in der Nähe von Linz/OÖ geboren. Nach meiner Schulzeit in Linz habe ich in Wien Volkswirtschaft und Politikwissenschaft studiert und arbeite nun auch in Wien als wirtschaftspolitische Referentin.
Das Engagement bei Attac sehe ich als Chance, am kritischen Reflektieren und Konzipieren von Innovationen im gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Kontext mitzuwirken - in einem Umfeld, das dieses kritische Reflektieren und Konzipieren von Innovationen ohne die „Zwänge des realpolitischen Alltags“ erlaubt. Gerne möchte ich auch dazu beitragen oftmals kompliziert scheinende Vorgänge in einer einfacheren und alltagsverständlicheren Sprache darzustellen, denn nicht alle haben die Zeit sich rund um die Uhr mit wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen zu beschäftigen. Zudem möchte ich mich auch für einen Dialog zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft einsetzen, da meines Erachtens dieses Zusammenspiel für die Umsetzung von nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen entscheidend ist.
Attac erscheint mir in der Form und Gestaltung diesbezüglich sehr geeignet und sympathisch. Deshalb möchte ich mich auch an der Zusammenarbeit in der Organisation beteiligen und darauf achten, dass sich möglichst viele innerhalb der Organisation auch als Teil dieses Reflexions- Veränderungsprozesses sehen, denn: „Wir sind was wir machen, um zu ändern was wir sind.“
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