Petition No to Tax Havens!

Weg mit den Steueroasen!

Bis zu 32.000 Milliarden US-Dollar sind laut ExpertInnen in Steueroasen geparkt. Der Großteil davon bleibt unversteuert. Laut Europäischer Kommission entgehen allein den EU-Staaten Steuereinnahmen in Höhe von 1.000 Milliarden Euro pro Jahr – verursacht durch aggressive Steuervermeidungsstrategien von Multis und vermögenden Einzelpersonen. Das zeigen auch die jüngsten Skandale rund um FootballLeaks, BahamasLeaks, LuxLeaks und den Panama Papers. Internationalen Konzernen und Superreichen, die ihr Geld über Steueroasen schleusen, geht es also gut.
Ganz anders sieht es für den Großteil der Bevölkerung aus: Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele EU-Mitgliedsländer Sozialleistungen zurückgefahren und Steuern erhöht. Für viele Menschen eine doppelte Belastung. In zahlreichen Staaten bleibt ihnen weniger zum Leben. Zudem fehlen dem öffentlichen Sektor ausreichende Mittel, um gegen Armut und Ungleichheiten vorgehen zu können.
Es ist dringend an der Zeit, die unfairen und illegalen Steuerpraktiken von multinationalen Konzernen und Superreichen zu beenden. Auch sie sollen einen gerechten Beitrag zu Allgemeinwohl leisten – etwa für Bildung, Arbeitsmarkt- und Konjunkturprojekte, Gesundheitsversorgung, Infrastrukturvorhaben oder Forschung.

Kämpfen wir gemeinsam gegen Steueroasen

Wir wollen die EU-PolitikerInnen an ihre Verantwortung gegenüber der Bevölkerung erinnern. Sie sollen sich aktiv für Steuergerechtigkeit einzusetzen. Bitte helfen auch Sie uns, Druck zu machen!
Im Rahmen von Aktionen zu bestimmten Steuerthemen wie beispielsweise zur Konzernbesteuerung fordern wir EU-Abgeordnete, EU-KommissarInnen und/oder MinisterInnen aus den EU-Mitgliedsländern direkt zu konkreten Maßnahmen auf, die für ein Ende von Steueroasen und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen sollen.
Ganz wichtig ist dabei die Mithilfe durch unsere UnterstützerInnen: Je mehr Leute uns bei den einzelnen Aktionen mit ihren Namen und Email-Adressen unterstützen, umso größer wird der Druck auf die EntscheidungsträgerInnen auf EU-Ebene sich für Steuergerechtigkeit einzusetzen statt Interessen einzelner Großkonzerne zu vertreten.

Jetzt mitmachen!