14.03.2017, EZB fördert Öl-, Automobil- und Glücksspielkonzerne


Attac und Partnerorganisationen fordern Alternativen

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft im Rahmen ihres Anleihenkaufprogramms  mit Milliarden Anleihen europäischer Unternehmen. Eine neue Studie von Corporate Europe Observatory zeigt: Das Geld geht vor allem an Öl- und Gasfirmen, Auto- und Autobahnbauer, sowie Glücksspielkonzerne. Damit fördert die EZB die schmutzigsten und klimaschädlichsten Unternehmen Europas.

Hier gehts zur Studie. 

Gemeinsam mit unseren europäischen Partnerorganisationen fordert Attac: 

  1. Transparenz: Es ist inakzeptabel, dass die EZB ihre Anleihenkäufe nicht öffentlich macht. Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf die Information, welche Firmen von diesen Programm profitieren.
  2. Kurswechsel: Die EZB muss aufhören fossile Energien zu fördern. Die EZB-Politik muss sich den Klimazielen, sozialen und ökologischen Richtlinien unterordnen.
  3. Alternativen: Wir brauchen eine neue Strategie unter demokratischer Kontrolle, die Investitionen so gestaltet, dass Jobs geschaffen und die Klimakrise bekämpft wird. 

Hier gehts zum offenen Brief.