Vorstand

Barbara Glattauer

Foto: Graph Art Line e.U. Barbara Hartl

Gut drei Jahre ist‘s nun her seit meinem Entschluss, nicht mehr nur meiner täglichen Routine nachgehen zu wollen, sondern auch einen kleinen Beitrag zu leisten, um diese Gesellschaft in eine positive Richtung zu verändern. Leicht war das nie und wird das nicht werden. Aber mit Attac habe ich eine Organisation gefunden, die sich dieser Herausforderung in einer Weise stellt, die mir zutiefst entspricht: Kritisch, ressourcenorientiert, mutig, feministisch, emanzipatorisch, solidarisch, visionär - um nur einige Schlagworte zu nennen.
Begonnen hat mein Engagement bei Attac in der Kampagne gegen TTIP, CETA und TiSA, wo ich mich vor allem als Referentin beteiligte. 2015 arbeitete ich dann zusätzlich in einer Soli-Gruppe zu Griechenland mit.
Begeistert hat mich bei Attac vor allem auch der Spirit der Menschen, die sich engagieren. Die gemeinsamen Treffen - bei SoAk oder anderen Gelegenheiten - sind Orte zum Kraft und Optimismus schöpfen.
Ich freue mich, meine bisherige Erfahrung (neben der Arbeit bei Attac hauptsächlich aus dem Bildungsbereich, der Beratung und dem Qualitätsmanagement) als Vorstandsmitglied einzubringen und Attac im Kampf für eine andere Welt und das gute Leben für alle Menschen zu unterstützen.


Ralph Guth

Foto: Manuel Zauner

Ich bin Politikwissenschafter in Wien, studiere seit zwei Jahren Rechtswissenschaften und bin seit Herbst 2016 auch in der Flüchtlingsberatung tätig. Bei Attac aktiv bin ich seit der SoAk 2010. Zuerst ging es mir darum, die Krise auch ökonomisch besser zu verstehen, später konnte ich mich dann selbst inhaltlich einbringen. Seit 2014 bin ich nun im Vorstand. Dort beschäftige ich mich vor allem mit den Themen „Konzernmacht brechen!“ und der Frage, wie eine progressive kritischere Positionierung gegenüber der EU aussehen kann. Ich freue mich sehr, für beide Themen an Attac-Büchern redaktionell mitgearbeitet zu haben und immer wieder Workshops oder Diskussionsrunden dazu zu gestalten.
Neben der sich immer weiter vertiefenden wirtschaftlichen und sozialen Krise erleben wir momentan einen Rechtsruck und einen Autoritarismus in Österreich und Europa, der fast jeden Tag neue Tiefpunkte erreicht. Obwohl weder Flucht und Migration noch Sicherheitspolitik Kernthemen von Attac sind, können wir viel dazu beitragen, diesem Rechtsruck etwas entgegenzuhalten. Denn es ist in erster Linie die Krise und ihre fehlerhafte und autoritäre Bearbeitung durch Eliten, die die Voraussetzungen für die momentanen Entwicklungen geschaffen hat. Wir müssen mehr denn je diese Machtstrukturen offenlegen, Alternativen aufzeigen und die autoritäre Wende bekämpfen!


Erwin Kargl

Wenn ich ein Resümee über mein erstes Jahr im Vorstand bei Attac ziehen müsste, dann würde dies von hochkompetentem Wissen, kurzfristigem Agieren und Reagieren und tollem Teamwork mit Attac-KollegInnen handeln. Mein persönliches Bild sieht dabei auch so aus, dass es für mich noch viel zu lernen gibt und eine intensive Einarbeitung in die verschiedenen Aufgabengebiete definitiv nicht abgeschlossen ist.
Über meine beruflichen Aufgabengebiete als selbständiger Trainer/Moderator und Qualitätsmanager bei pro mente OÖ bin ich sehr gut vernetzt und beschäftigte mich mit sozialpolitischen Themen von „Zukunft der Arbeit“ bis hin zu „working poor“ sowie umweltpolitischen Themen. Bei meinen Aktivitäten werde ich als Querdenker und Praktiker wahrgenommen, da es mir wichtig ist Ideen umsetzen zu können und ins Tun zu kommen.
Im Attac Vorstand habe ich mich bisher unter anderem bei Regionalgruppen-Themen und in die Gruppenbegleitung eingebracht. Insgesamt ist es mir wichtig, die Ziele von Attac weiterzubringen und meinen Teil aktiv dazu beizutragen. Ich glaube daran, dass es durch Attac möglich ist, dringend notwendige Veränderungen für ein gutes Leben für alle in die Wege zu leiten und umzusetzen, und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.


Elisabeth Klatzer

Foto: Manuel Zauner

Ich bin bereits seit langem bei Attac aktiv und stelle mich gerne für eine weitere Periode im Attac-Vorstand zur Wahl. Ich bin Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin und habe an der WU studiert. Seit 2010 bin ich selbständig (in Forschung und Beratung), meine Kinder sind mittlerweile 13 und 15 Jahre alt, und für mich ist zivilgesellschaftliches Engagement unverzichtbarer Bestandteil meines Selbstverständnisses. Die aktuellen Entwicklungen und anhaltenden Krisen zeigen einmal mehr, wie wichtig die Existenz von Attac ist. Neben vielen anderen Arbeiten ist derzeit die Arbeit am Buch zur EU Debatte, das Mitte des Jahres erscheinen wird, ein besonderer Schwerpunkt.
Meine Hauptthemen als Aktivistin/Forscherin sind Fragen der emanzipatorischen, demokratischen und sozial gerechten Transformation des Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, der Kooperation und Spaltungstendenzen in Europa sowie der feministischen Ökonomie und Wirtschafts- & Budgetpolitik.
Bei Attac bin ich seit den Anfangsjahren dabei und war auch schon viele Jahre im Vorstand tätig.


Martin Mayr

Foto: Manuel Zauner

In der Attac-Vorstandsarbeit werde ich mich weiterhin mit den Themen Ernährungssouveränität, KlimAttac/System Change sowie der internationalen Vernetzung beschäftigen. So möchte ich weiterhin meinen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft einbringen. Neben den spannenden inhaltlichen Schwerpunkten interessiert mich das Zusammenarbeiten von und in Gruppen, und da gibt es bei Attac eine ganz besondere Kultur, die mich von Anfang an fasziniert hat.
Neben meinen Attac-Aktivitäten beteilige ich mich an Nachbarschaftsprojekten zur Erhöhung der Subsistenz kleiner Gemeinschaften. Als Teil des Vorstands freue ich mich dabei zu sein, wenn durch unser Tun Dinge in Bewegung geraten und verändert werden.


Carla Weinzierl

Foto: Manuel Zauner

Als Ökonomin und interdisziplinäre Sozialwissenschaftlerin habe ich mich Rahmen meiner Studien wie auch meiner beruflichen Tätigkeiten an der Wirtschaftsuni mit systemischen Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung und der sozial-ökologischen Transformation für ein gutes Leben für alle auseinandergesetzt. Mein Fokus liegt dabei in der Verbindung der Themen Handelssystem, Ernährungssouveränität, und Klimagerechtigkeit. Ich sehe meine Rolle auch als Bindeglied zwischen Attac und den Bewegungen für Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit (die Attac beide mitbegründet hat und weiterhin unterstützt). Zu meinen Schwerpunkten 2017 werden AgrarAttac und die Repräsentation von Attac in der Plattform „Wir Haben Es Satt“ sowie in der Nyéléni-Bewegung gehören (unter anderem arbeiten wir derzeit an einem neuen Buchprojekt), wie auch KlimAttac und die Repräsentation von Attac in „System Change not Climate Change!“ (Klimacamp, People’s Climate March, Energiedemokratie Positionspapier...). Darüber hinaus vertrete ich Attac gerne weiterhin im europäischen Attac-Netzwerk und bringe mich in der Vorbereitung der Europäischen Sommeruniversität ein.


Augustine Wöss

Foto: Manuel Zauner

Nach 34 Jahren als Journalistin im ORF fand ich in der SeniorInnen-Attac Gruppe einen Kreis von engagierten, kritischen “RuheständlerInnen”, denen die Arbeit für ein gutes Leben für alle vordringliches Anliegen ist.
Der Umgang mit der Natur, den Ländern des Südens und der Gleichstellung von Frauen waren für mich immer Themen, die Auseinandersetzung und Verbreitung erfordern. Bei Attac kamen kritische Betrachtung von Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie die permanente Gefährdung der Demokratie hinzu. Kaum hatte ich mich zu engagieren begonnen, entstand in Zusammenarbeit mit dem WUK eine Filmreihe, die ich häufig betreue. Die Abende sind sehr gut besucht, vor allem von jungen, an Attac interessierten Menschen.
In die Vorstandsarbeit einbringen werde ich, neben meiner Fähigkeit zu organisieren und zu vernetzen, vor allem das große vorhandene Potential der Attac-SeniorInnen. Nach unserem vielfältigen Engagement gegen TTIP und CETA wollen wir TISA und die Abstimmung zu CETA im österreichischen Parlament nicht aus den Augen verlieren. Auch weitere Impulse für die fast schon vergessene Finanztransaktionssteuer planen wir - und bei Themen wie "Was tun mit Europa", " Österreich und die Erreichung der Klimaziele", "Wie gehen wir mit der Flüchtlingskriese um" wollen wir aktiv werden.


Friederike Zauner

Foto: Manuel Zauner

Ich bin seit 2010 bei der Attac Regionalgruppe Wiener Neustadt aktiv. Ich finde es interessant, mich kritisch mit gesellschaftspolitischen Themen zu beschäftigen und dies durch das Organisieren von Veranstaltungen auch anderen zu ermöglichen. Und somit einen kleinen Teil zum „Guten Leben für alle“ beizutragen. Bei Attac habe ich meine Organisationserfahrung gut gebrauchen können und natürlich dabei auch viel gelernt.
Ich sehe meine Hauptaufgabe die Anliegen der Gruppen von Attac im Vorstand zu vertreten. Mein Schwerpunkt ist die Arbeitsgruppe „Attac-Gruppen“, dort bemühen wir uns die Gruppen bestmöglich zu unterstützen und auch neue Gruppen zu ins Leben zu rufen.


Georg Zenta

Foto: Manuel Zauner

Nach mehr als drei Jahren im Attac Vorstand kann ich sagen: Die Attac-Arbeit bleibt einfach immer spannend! In den letzten Jahren habe ich mich vor allem der AktionsAkademie, dem Attac-Lehrgang an der Volkshochschule Polycollege Wien und unserer aktivistischen Percussiongruppe SambAttac gewidmet.
Attac gibt gute Antworten in Zeiten der Krise, vergisst aber angesichts ernster Themen nicht auf das fröhliche Miteinander. Beides schätze ich an Attac und den Attacies sehr!
Gerne begleite ich Attac durch dick und dünn und setze meine berufliche Erfahrung aus der Bildungs- und Kampagnenarbeit auch für das Ehrenamt ein. Globalisierung braucht Gestaltung, und gemeinsam bei Attac macht das am meisten Spaß.