Vorstand

Lisa Mittendrein

Ich bin nun, kaum zu glauben, schon fast fünf Jahre bei Attac - die Sommerakademie 2009 hat mich ins Boot geholt. Da war er endlich, der Raum wo Politik klug und bedacht, offen und einladend, lustvoll und fröhlich ist. Ich bin bei Attac, weil ich hoffnungsvoll-utopisch an eine bessere Welt glaube und weil ich pragmatisch-realistisch im Hier und Jetzt ansetzen will.
Inhaltlich bin ich in der Finanzmarktgruppe verankert und beschäftige mich vor allem mit Finanz- und Wirtschaftspolitik und der ach so allgegenwärtigen Krise. Abseits von Attac bin ich, aktiv oder passiv, ökologisch, solidarökonomisch, feministisch, ernährungspolitisch, antirassistisch und auf ganz vielfältige Weise bewegt – es gibt einfach viel zu viele wichtige Anliegen. Im „zivilen“ Leben bin ich Soziologin und Sozioökonomin und arbeite im Weiterbildungsbereich.

Ich freue mich darauf, die Arbeit von Attac auf einer weiteren Ebene zu erleben und zu unterstützen, die Organisations- und Strategieebene aktiv mitzugestalten und meine Perspektive beizutragen. Besonders wichtig ist mir, die viele Arbeit, die zu Finanzmarktthemen und zur Krise innerhalb von Attac passiert, besser zu vernetzen und das gemeinsame Lernen strukturell zu unterstützen.


Renè Schuster

Ich bin seit Ende 2008 bei Attac und in der Regionalgruppe Graz aktiv. Dort beteilige ich mich an der Organisation und Durchführung von Protesten, Ausstellungen, Filmtagen, Infoständen, Vorträgen, Radiosendungen und Podiumsdiskussionen. Ich arbeite gerne mit anderen gesellschaftspolitisch aktiven Gruppen zusammen, und freue mich über das gute Netzwerk, welches dabei entsteht.

Bei Attac fühle ich mich wohl, da zur Lösung der Vielzahl der Probleme eine Vielfalt von Transformationspfaden und alternativen Ansätze vorgeschlagen und unterstützt werden. Es macht mir Spaß, Ideen und Konzepte zu suchen und zu probieren, welche eine Alternative zum gängigen Wachstumsparadigma und zur steigenden Umwelt- und Menschenausbeutung versuchen. Besonders begeistern mich Ansätze solidarischer Wirtschaft oder Commons, wo es keinen unbedingten Äquivalenztausch mehr gibt.

Im Erwerbsleben bin ich als Softwareingenieur in einem Forschungsinstitut tätig. In der Freizeit bin ich oft mit dem Radl unterwegs, bin politisch aktiv, mache in einem Gemeinschaftsgarten mit und treffe mich einfach gerne mit netten Menschen.

Ich arbeite seit April 2013 im Vorstandsteam mit und freue mich nun meine Erfahrungen aus meiner bisherigen Tätigkeit in der Regionalgruppe im Vorstand einbringen zu können und die Arbeit von Attac Österreich intensiver mitzugestalten.


Alexandra Strickner

Ich bin Ökonomin und eine der MitbegründerInnen von Attac. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten habe ich mich bis jetzt immer wieder mit unterschiedlichen Attac-Themen beschäftigt: mit Agrar- und Handelspolitik, Ernährungssouveränität, Finanzmärkten und Steuergerechtigkeit.

Persönlich ist mir die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Österreich, Europa und global ein großes Anliegen. Warum? Weil wir breite Allianzen brauchen, um jene Alternativen und Veränderungen voranzubringen, die aus unserer Sicht ein gutes Leben für alle ermöglichen und die Vision einer anderen Welt, einer anderen Wirtschaft und Gesellschaft schrittweise voranbringen. In Österreich haben wir mit der Allianz „Wege aus der Krise“ erste Schritte in diese Richtung gesetzt. Mehr denn je brauchen wir solche Allianzen auch auf europäischer Ebene.
Dafür möchte ich mich gerne ein weiteres Jahr im Attac Vorstand engagieren und meine inhaltlichen und strategischen Fähigkeiten einbringen - wie bisher nicht nur innerhalb von Österreich, sondern auch auf europäischer Ebene innerhalb des europäischen Attac-Netzwerkes.


Hans Asenbaum

Ich bin vor drei Jahren über die Sommerakademie zum Thema „Demokratie neu denken!“ zu Attac gekommen. Dem Demokratie-Thema gilt auch meine ganze politische Leidenschaft, da ich hier die Schlüsselfrage zum gesellschaftlichen Miteinander sehe. In meinem Politikwissenschaftsstudium an der Uni Wien, das ich vor einem Jahr abgeschlossen habe, konnte ich mich theoretisch und empirisch mit Demokratie auseinandersetzen und mache das auch in meinem Doktoratsstudium weiter. Aber bei Attac konnte ich mich endlich nicht nur mit politisch interessierten, sondern auch mit politisch engagierten Menschen austauschen, was mir unglaublich viel Energie gegeben hat. Vor einiger Zeit habe ich auch die Demokratiegruppe in Attac mitinitiiert, wo wir uns mit alternative Demokratieformen auseinandersetzen. Ich bin also mit viel Lust und Leidenschaft beim Grübeln, Diskutieren und Lernen wie Demokratie zu vertiefen oder vielleicht sogar neu zu begründen ist.

Da die Gestaltung der Welt nicht gegeben, sondern im ständigen Wandel ist und da Geschichte nicht passiert, sondern gemacht wird, möchte ich mich bei Attac für einen breiten, lebendigen Diskurs in der Gesellschaft einsetzen. Ich sehe Attac als soziale Bewegung, die politische Entscheidungen nicht den Eliten überlässt, sondern den Anspruch auf Mitbestimmung und Selbstbestimmung erhebt. Ich freue mich auf spannende Diskussionen und Aktionen mit allen, die sich bei Attac einbringen!


Elisabeth Klatzer

Bei Attac bin ich seit den Anfangsjahren aktiv, war auch bereits in der Anfangsperiode im Vorstand (2001-2003). Seit Anfang bin ich auch bei FeministAttac dabei. Ich bin Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin und habe an der WU studiert. Meine Themenschwerpunkte sind europäische Wirtschaftspolitik, öffentliche Finanzen, insbesondere auch Gender Budgeting und feministische Analyse von Globalisierung und Neoliberalismus.

Seit Herbst 2010 bin ich selbständig (in Forschung und Beratung), meine Kinder sind mittlerweile 8 und 10 Jahre alt und für mich ist zivilgesellschaftliches Engagement unverzichtbarer Bestandteil meines Selbstverständnisses.
Das vergangene Jahr war für mich ein Jahr des Einarbeitens in die Vorstandstätigkeit und mein Beitrag war insbesondere geprägt von Aktivitäten im Zusammenhang mit der „Eurokrise“.
Ich freue mich darauf, mit euch und dem engagierten Vorstandteam weiter gemeinsam zur Arbeit beizutragen und Attac weiterzuentwickeln.
Veränderung passiert nicht einfach von selbst. Gemeinsam können wir eine gerechtere Welt Wirklichkeit werden lassen!


Martin Mayr

Ich bin 2012 einerseits über die Foodcoops und meine Teilnahme am europäischen Netzwerktreffen für CSAs und alternative Lebensmittelnetzwerke und andererseits über den damaligen Wienwoche-Beitrag zu AgrarAttac gekommen und seither dabeigeblieben. Derzeit bin ich in das Grundtvig-Projekt "GROWL - living degrowth" und die Organisation des Nyéléni Austria Forums für Ernährungssouveränität eingebunden. Als Inhaltsgruppenvertreter in der Steuerungsgruppe des Organisations-entwicklungs-Projekts konnte ich einen Einblick in Attac als Gesamtorganisation gewinnen.
Neben den spannenden inhaltlichen Schwerpunkten, die alle mit einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu tun haben, gilt mein Interesse dem Zusammenarbeiten von Gruppen, und da gibt es bei Attac eine ganz besondere Kultur, die mich von Anfang an fasziniert hat. Neben meinen Attac-Aktivitäten beteilige ich mich in einer Foodcoop und einem gemeinschaftlichen Landwirtschaftsprojekt. Im Erwerbsleben arbeite ich als Web Developer.


Augustine Wöss

In meiner beruflichen Laufbahn – 34 Jahre als Journalistin im ORF, vorwiegend bei Ö1 und 3sat – haben Themen wie Natur, Umwelt, Ökologie und die “Länder des Südens” zu jenen gehört, zu denen ich am liebsten arbeitete, von denen berichtet werden musste, die möglichst viele Menschen erreichen sollten. Mein Zugang war immer: zivilgesellschaftliches Engagement ist nötig und “Eine andere Welt ist möglich”. In diesem Sinne habe ich mich auch stets für die Gleichstellung von Frauen engagiert.
Attac hat  meinen Focus erweitert: Themen wie Gefährdung der Demokratie, Finanz – und Wirtschafts-politik erfordern Engagement und verlangen Verbreitung. In den Vorstand bringe ich neben meiner Fähigkeit zu organisieren und zu vernetzen vor allem das große vorhandene Potential der SeniorInnengruppe ein. Unser derzeitiger Schwerpunkt ist TTIP – und wird es wohl noch einige Monate bleiben.


Georg Zenta

Als ich im Jahr 2005 bei der Sommerakademie in Ebensee Attac kennenlernte, wusste ich noch nicht viel von alternativen Wirtschaftstheorien, Steuerwettbewerb oder Cross-Border-Leasing-Verträgen. Das sollte sich schnell ändern! Die Bildungsangebote und ökonomischen Analysen von Attac waren für mich fortan eine wesentliche Bereicherung zum neoklassischen Mainstream, der auf den Unis gelehrt wurde. Nach meiner Studienzeit (Sozioökonomie) in Linz zog ich zurück nach Wien und hatte endlich Gelegenheit mich bei Attac aktiv einzubringen. Das begann 2011 mit der 3. AktionsAkademie – dem AA- Organisationsteam bin ich bis heute treu geblieben. Außerdem trommle ich bei SambAttac mit.
Neben Aktivismus in seinen verschiedenen Facetten liegt mir auch die inhaltliche Arbeit von Attac am Herzen. Hier vor allem die verständliche und wirksame Vermittlung unserer Anliegen und das zeitgerechte Reagieren auf aktuelle Entwicklungen wie z.B. die Hypo-Krise. Dabei möchte ich auch auf Erfahrungen aus meiner Berufstätigkeit als Jugend- und Erwachsenenbildner im Bereich der politischen und ökonomischen Bildung zurückgreifen.


Julianna Fehlinger

Meine erste Erfahrung mit Attac war die Reise zu den G8-Protesten in Heiligendamm, an die ich mich gerne erinnere. Schon bald darauf bin ich in die AgrarAttac Gruppe eingestiegen und durfte miterleben, wie sich diese zu einer sehr aktiven und gut vernetzten Inhaltsgruppe entwickelt hat.
Mein erstes Jahr als Vorstandsmitglied war oftmals herausfordernd aber auch lehrreich, und ich hoffe mich im kommenden Jahr noch besser einbringen zu können.

Ich freue mich auf ein zweites Jahr im Vorstand, da ich die Arbeit im Vorstand als bereichernd empfinde und es mir wichtig ist in alle Themen von Attac einen Einblick zu haben. Ich sehe mich als Delegierte der Inhaltsgruppe AgrarAttac im Vorstand; meine Kernthemen sind Ernährungssouveränität und Feminismus.
Nebenbei studiere ich Soziale Ökologie in Wien und finde es bereichernd die wissenschaftliche Arbeit auf der Uni mit den Themen von Attac zu verbinden, Widersprüche zu erkennen und die unterschiedlichen Zugänge zu prüfen.
Wenn mir die Arbeit hinter dem Computer zu eintönig wird, suche ich mir einen Job auf einer Alm und mache Käse oder arbeite auf einem Bauernhof.