Ein gutes Leben für Alle

Die Art und Weise wie wir heute vorwiegend produzieren, stellt eine bisher noch nie gekannte Fülle an Gütern und Dienstleistungen bereit. Damit könnten die Bedürfnisse aller Menschen befriedigt werden. Tatsächlich werden jedoch immer mehr Menschen ausgebeutet und von der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ausgeschlossen und die Umwelt zerstört.

All das ist Folge und Ausdruck eines Wirtschaftssystems, in dem die Maximierung des individuellen Profits im Zentrum steht und das auf dem Dogma des grenzenlosen Wachstums und dem scheinbar unbegrenzten Vorhandensein von Ressourcen aufbaut. Heute sind beinahe alle Bereiche der Gesellschaft dieser Logik unterworfen.

Diese Situation müsste politische EntscheidungsträgerInnen dazu veranlassen, ihre Politik grundlegend zu verändern. Wir sind jedoch ZeugInnen eines „weiter wie bisher“. Demokratisch gewählte VolksvertreterInnen treffen weiterhin Entscheidungen, die nicht dem Gemeinwohl sondern vorrangig den Interessen einer Wirtschafts- und Vermögenselite dienen. Die Macht der Wirtschaftselite und ihre zunehmende Verflechtung mit der politischen Elite führt zu einer umfassenden Entdemokratisierung.