Klimagerechtigkeit

... in 30 Sekunden

Der menschengemachte Klimawandel ist Realität. Er bedroht das Leben und die Existenzgrundlagen von Milliarden von Menschen und das Überleben von unzähligen Tierarten. Soziale Bewegungen, Umweltgruppen und WissenschaftlerInnen aus aller Welt rufen dazu auf, schnell und radikal zu handeln.

Es gibt Alternativen zum momentanen Kurs, der uns marktorientierte Strategien und Agrosprit als angebliche Lösungen des Problems vorgaukelt. Wenn wir das Überleben der Menschheit über Profitinteressen stellen und Solidarität über Kosten-Nutzen-Denken, dann ist ein gutes Leben für alle möglich, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. 

Wir müssen fossile Brennstoffe im Boden lassen und stattdessen in gemeinschaftlich verwaltete, erneuerbare Energie investieren. Wir müssen die Spirale exzessiver Produktion und exzessiven Konsums stoppen. Es bedarf des gleichen Zugangs für alle zu den weltweiten Gütern - durch gemeinschaftliche Kontrolle und Verfügung über Energie, Wälder, Land und Wasser. 

Und natürlich müssen wir die historische Verantwortung des reichen, globalen Nordens für die Krise, in der wir uns befinden, anerkennen. Ohne einen Ausgleich zwischen Nord und Süd kommen wir nicht weiter.