Soziale Sicherheit

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Ob Bildung, Gesundheitsversorgung, Alterspflege, Kinderbetreuung, öffentlicher Verkehr - vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche vielfältigen Aufgaben unsere sozialen Sicherungssysteme tagtäglich erfüllen. Viele dieser Leistungen werden von Kommunen und Gemeinden erbracht und tragen zur hohen Lebensqualität der Menschen im städtischen und im ländlichen Raum bei.
 
Seit Jahren wird behauptet, dass all diese Leistungen nicht mehr finanzierbar seien und privatisiert werden müssen. Doch zur Bewältigung der zahlreichen sozialen, umweltpolitischen und demokratischen Herausforderungen müssen die sozialen Sicherungssysteme ausgebaut werden. Denn am erfolgreichsten meistern Wirtschaftskrisen gerade jene Staaten mit den am besten ausgebauten Sozialsystemen. Dafür braucht es entsprechende finanzielle Mittel – und diese sind auch vorhanden! Die Frage ist nur, wer wie viel vom Kuchen unseres Wohlstands bekommt. Soziale Sicherheit ist keine Frage des Reichtums einer Gesellschaft, sondern eine Frage der Verteilung dieses Reichtums.

Öffentliche Dienstleistungen garantieren, dass auch dort die notwendige Infrastruktur für Gemeinwohl und Entwicklung zur Verfügung gestellt werden kann, wo sie sich für rein gewinnorientierte AnbieterInnen nicht mehr rentiert.