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13. März 2018: "Edible City: Grow the Revolution" (Essbare Stadt - Bau die Revolution an)

WUK%attac: Film und Diskussion

Edible City (Essbare Stadt) ist eine unterhaltsame Reise durch die Good Food-Bewegung, die sich in der San Francisco Bay Area, in den gesamten USA und überall auf der Welt verbreitet. Die zahlreichen porträtierten AktivistInnen, Initiativen und engagierten BürgerInnen zeigen, wie sich jede/r von uns an der
Veränderung unseres zerstörerischen Nahrungsmittelsystems beteiligen kann.

Edible City stellt außergewöhnliche Menschen vor, die die Misstände des Systems aufzeigen und zukunftsweisende Alternativen praktizieren und weiterentwickeln. Der Film gewährt Einblick in ihre persönlichen Sichtweisen und in ihre gesellschaftsverändernde Arbeit und zeigt, wie sie mit Graswurzel-Aktivismus, inspirierender Ernährungspädagogik und dem Aufbau lokaler Wirtschaftskreisläufe Lösungen für globale Probleme finden.

Bodenständig und humorvoll fängt Edible City den Geist einer Bewegung ein, die grundlegende Veränderungen vorantreibt und etwas wirklich revolutionäres macht: Sie entwickelt Modelle für gesunde und nachhaltige lokale Nahrungsmittelsysteme, die sozial gerecht, umweltfreundlich und krisenresistent sind.

Ein Film von Andrew Hasse und Carl Grether
70:00 Min, USA 2012 | OF mit dt. Untertiteln

Im Anschluss an den Film: Gespräch mit Carla Weinzierl (Attac), Charlotte Kottusch (FIAN und Ernährungsrat Wien) und Walter Gössinger (Fette Beute)

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Ort: WUK, Foyer


8. Februar 2018: "Rechtsruck. Zehn Gespräche. Gegen Angst."

WUK%attac: Film und Diskussion

Ein Dokumenterfilm von Niko Mayr und Walter Ötsch, der in 10 Gesprächen ein tieferes Verstehen des aktuellen Rechtsrucks in der Gesellschaft sucht.

Wie kann es sein, dass sich immer größere Gruppen der Bevölkerung in extremer Emotion populistischen Führern zuwenden, von denen sie vernünftig gedacht nur eine Verschlimmerung der allgemeinen Verhältnisse erwarten können?

Unsere GesprächspartnerInnen:

  • Isolde Charim, Philosophin und Publizistin (Wien)
  • Klaus Dörre, Soziologe (Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Silja Graupe, Ökonomin und Philosophin (Institut für Ökonomie, Cusanus Hochschule, Bernkastel-Kues)
  • Sabine am Orde, Journalistin (die tageszeitung, Berlin)
  • Klaus Ottomeyer, Sozialpsychologe und Psychoanalytiker (Institut für Psychologie, Universität Klagenfurt)
  • Walter Pachler, Psychotherapeut (Pro Mente Wels)
  • Harald Schwaetzer, Philosoph (Institut für Philosophie, Cusanus Hochschule, Bernkastel-Kues)
  • Marlene Streeruwitz, Literatin (Wien)
  •  Claus Thomasberger, Ökonom (Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)
  • Ruth Wodak, Sprachwissenschaftlerin (Universität Lancaster, Universität Wien)

Ein Film, an den viele Menschen andocken können in ihrem vagem Gefühl, dass sich gerade etwas in der Welt verschlimmert, aber selbst  kein klares Bild über den Vorgang besitzen. Muster zu sehen, wo zuvor nur Nebel und Unklarheit geherrscht hat.

2017, 62 Minuten

Im Anschluss an den Film: Diskussion mit Walter Ötsch

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Ort: WUK, Foyer


18.Dezember 2017: "Konzerne als Retter? - Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe"

WUK%attac: Film und Diskussion

Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Nur sie könne effizient Armut und Hunger in der Welt bekämpfen. "Konzerne als Retter?" nimmt den Zuschauer mit nach Kenia, Sambia und Tansania, fragt, wie öffentlich-private Partnerschaften funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.

Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme.

Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen.

Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?

Im Anschluss an den Film Diskussion mit Carla Weinzierl, Attac.

Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr

Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Ort: WUK, Foyer


30. Oktober 2017: Degrowth Perspektive - Was bedeutet das in sozialen Kämpfen?

WUK%attac: Buchpräsentation und Diskussion

Degrowth ist nicht nur ein neues Label für eine Diskussion über Alternativen oder eine akademische Debatte, sondern auch eine im Entstehen begriffene soziale Bewegung. Trotz vieler Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen gibt es sowohl bei diesen als auch in Degrowth-Kreisen noch viel Unkenntnis über die jeweils anderen.

Wir diskutieren mit drei Autor*innen das Buches „Degrowth in Bewegung(en) – 32 Wege zur sozial-ökologischen Transformation“.

In welchem Verhältnis stehen die Bewegung für Ernährungssouveränität, die Kämpfe um Post-Extraktivismus und Degrowth? Was können sie voneinander lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Wir diskutieren mit:

Ulrich Brand, Universität Wien
Nina Treu, Konzeptwerk Neue Ökonomie (Leipzig)
Julianna Fehlinger, ÖBV- Via Campesina

In der Diskussion wird das Buch "Degrowth in Bewegung(en) - 32 Wege zur sozial-ökologischen Transformation" vorgestellt.

Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Beginn: 20:00 Uhr

WUK, Projektraum (Stiege 4, Halbstock)

12. Oktober 2017: DEATH by DESIGN

WUK%attac: Film und Filmgespräch

Konsumenten lieben – und leben für – ihre Smartphones, Tablets und Laptops. Eine Welle von neuen Geräten überflutet ununterbrochen den Markt und alle versprechen eine noch bessere Kommunikation, pausenlose Unterhaltung und sofortige Information. Die Zahlen sind gewaltig: Bis 2020 werden vier Milliarden Menschen einen Privatcomputer besitzen, fünf Milliarden ein Handy.

Aber diese Revolution hat auch eine dunkle Seite, die den meisten Konsumenten verborgen bleibt. In einer weltweiten Ermittlung recherchiert Filmemacherin Sue Williams die Schattenseite der Elektronikindustrie und enthüllt wie sogar die kleinsten elektronischen Geräte tödliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben. Von den extrem verschlossenen Fabriken in China über eine verwüstete New Yorker Gemeinde hin zum Hightech-Korridor Silicon Valley zeigt der Film eine Geschichte der Umweltzerstörung, von Gesundheitstragödien und des bevorstehenden Wendepunkts zwischen Konsumgesellschaft und Nachhaltigkeit.

2016 | 72 Minuten | Regie: Sue Williams

Ort: WUK, FoyerEinlass 18.30 Uhr, Filmbeginn 19:00 UhrEintritt frei, Spenden willkommen

Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Lisa Kernegger von Global 2000 und Konrad Rehling von Südwind statt.

 

 

12. September 2017: JEAN ZIEGLER - DER OPTIMISMUS DES WILLENS

WUK%attac: Film und Filmgespräch

Dieser Dokumentationsfilm ist ein kluges und hintersinniges Porträt des weltweit bekannten Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler.

Filmemacher Nicolas Wadimoff nähert sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.

Anfang der sechziger Jahre begegnet der junge Jean Ziegler dem damals schon legendären Che Guevara bei einer internationalen Konferenz in Genf. Er ist begeistert und will mit ihm aufbrechen, um die Welt zu verändern. Doch Che Guevara überzeugt ihn, in Europa zu bleiben, um hier gegen den „Kopf des kapitalistischen Monsters“ zu kämpfen. Seither kennt er als Schriftsteller, Professor, Abgeordneter im Schweizer Parlament und Mitarbeiter der UNO keine Ruhe, um in Büchern und Vorträgen die Macht der Manager des Finanzkapitals und deren Verantwortung für den Hunger in der Welt anzuprangern.
Bis heute kämpft der 82-jährige Jean Ziegler für eine gerechtere Welt. Treu dem Versprechen, das er einst Che Guevara gegeben hatte. 2015 ist er einer der Hauptredner bei der Münchner Großdemonstration gegen den G7-Gipfel auf Schloss Elmau. Doch als er schließlich selbst nach Kuba reist, trifft er die karibische Insel im Wandel an und sieht plötzlich all seine Ideen in Frage gestellt. Ob Ziegler in seinen Bestrebungen letztlich erfolgreich sein wird? Oder wird doch das „kapitalistische Monster“, wie Guevara zu sagen pflegte, die Oberhand behalten?

"Sensibles und kompromissloses Porträt des umstrittenen ewigen Revolutionärs." (Le Courrier)

2017 | 92 Minuten | Regie: Nicolas Wadimoff

Ort: WUK, Foyer
Einlass 18.30 Uhr, Filmbeginn 19:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Im Anschluss an die Vorführung gibt es eine Diskussion mit Lisa Mittendrein (Attac).

4. Juli 2017: TOMORROW - Die Welt ist voller Lösungen

WUK%attac: Film und Filmgespräch

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

2015 | 118 Minuten | Buch und Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent

Ort: WUK, Foyer
Einlass 18.30 Uhr, Filmbeginn 19:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch.

12. Juni 2017: DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN

WUK%attac: Film und Filmgespräch

Mit diesem Dokumentationsfilm eröffnet uns Regisseur David Bernet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, die versucht, die Gesellschaft in der digitalen Welt vor den Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu schützen. Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding versuchen das vermeintlich Unmögliche und stellen sich einem harten, fast undurchdringlichen politischen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen.

Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess begleitet und zu einem erstaunlichen Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Mächte-Architektur sowie den Zustand der heutigen Demokratie mit Spannung und Sinnlichkeit erlebbar macht.

2015 | 100 Minuten | Buch und Regie: David Bernet

Ort: WUK, Foyer
Einlass 18.30 Uhr, Filmbeginn 19:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Im Anschluss an die Vorführung gibt es eine Diskussion mit Martin Mayr (Attac Vorstand) und Werner Reiter (epicenter.works)

28. März 2017: Filmabend "beyond the red lines"


WUK%attac Filmgespräch

Im Anschluss Diskussion mit VertreterInnen von Attac (Manuel Grebenjak, KlimAttac / System Change not Climate Change) und Finance- & Tradewatch (Lena Heuwieser). Moderation Carla Weinzierl (Attac)

Ort: WUK, Foyer
Einlass 18.30 Uhr, Filmbeginn 19:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Das Filmgespräch findet im Rahmen der Kooperation "Welt(en) in Bewegung" von WUK und Attac statt.

Dieser Film porträtiert drei Initiativen im Vorfeld und während des Weltklimagipfels. Er zeigt uns, wie 1.300 Menschen in den Rheinischen Braunkohletagebau eindringen und ihre Körper in den Weg von gigantischen Kohlebaggern stellen, um Europas größte CO2-Quelle für einen Tag lahmzulegen („Ende Gelände“). Im Film kommen Menschen zu Wort, die den Import fossiler Brennstoffe am Hafen von Amsterdam blockieren (Klimacamp „ground control“ & „Climate Games“).

Er zeigt uns Menschen, die eine 5.000 km lange Fahrradtour nach Paris machen, um unterwegs unzähligen lokalen Initiativen eine gemeinsame Stimme für eine klimagerechte Welt zu verleihen (Alternatiba).

Beyond the red lines ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.
beyond the red lines - systemwandel statt klimawandel

Original: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch mit deutschen Untertiteln Lizenz: creative commons by-nc-nd; Länge: 90 min

6. Dezember 2016: Die 4. Revolution – Energy Autonomy

In Zusammenarbeit mit dem WUK zeigt Attac den Film

6. Dezember 2016

Beginn: 19.00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr

Eintritt frei, Spenden erbeten

DIE 4. Revolution – Energy Autonomy

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun! 

Wie – das zeigt der Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy. 

Im Anschluss an den Film: 

Diskussion mit VertreterInnen von Attac und System Change not Climate Change

4. Oktober 2016: This is not a Coup

 

Beim Referendum letzten Juni sagten die Menschen in Griechenland mit überwältigender Mehrheit "Nein - OXI" zur Fortsetzung der europäischen Verarmungspolitik. Nur eine Woche später wurde die Syriza-Regierung von den europäischen Eliten gezwungen, genau diese abgelehnte Politik fortzuführen. Kommentatoren aus der EU sprachen von „mentalem waterboarding“, dem Alexis Tsipras in dieser Nacht ausgesetzt worden sei. Soziale Bewegungen prägten den Slogan „This is a Coup“. 

Der neue Film der Macher_innen von „Debtocracy“, „Catastroika“ und „Fascism Inc.“ nimmt diese Ereignisse zum Ausgangspunkt und stellt sie in einen größeren Zusammenhang: Wie funktioniert der Euro und wessen Interessen dient er? Welche Ziele verfolgt die europäische Kürzungspolitik? Wie wurden die sogenannten Rettungsprogramme im Irland, Portugal und Zypern durchgesetzt? Welche Rolle spielt die EZB? Denn: Das war kein Coup, sondern ein ganz normaler Tag in der EU.


Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 19 Uhr
Freier Eintritt, Spenden willkommen
Ort: WUK Foyer, durch den Hof links hinten

This is not a coup | GR 2016, 80 min, griechisch-englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln | Regie: Aris Chatzistefanou 

Dieser Filmabend findet im Rahmen der Kooperation „Europa in Bewegung“ von Attac und WUK statt.

16. Juni 2016: Wohin mit der EU?

Spanien, Frankreich und Großbritannien vor der Entscheidung

Am 23. Juni stimmen die BritInnen über den Verbleib in der Europäischen Union ab. Nur wenige Tage darauf, am 26. Juni, finden in Spanien Neuwahlen statt.

Die Zukunft der Europäischen Union steht heute in Frage wie vielleicht noch nie zuvor. Das politische System bricht auf, und immer mehr Menschen stellen die europäische Integration in Frage. Besonders deutlich wird dies anhand des möglichen Austritts Großbritanniens aus der EU und der öffentlichen Debatte dazu. Auch bei Wahlen bleibt kein Stein auf dem anderen - wie in Spanien, wo nun nach einem halben Jahr ohne Regierungsbildung erneut Wahlen stattfinden. In Frankreich wiederum erschüttern gerade die größten sozialen Proteste der jüngeren Geschichte das politische System. Millionen Menschen kämpfen gegen die neoliberale Arbeitsrechtsreform mit Demonstrationen, landesweiten Streiks und Blockaden.

Unsere Gäste aus dem Europäischen Attac-Netzwerk geben ihre Einschätzung zu den politischen Entwicklungen in ihren Ländern und diskutieren die Zukunft der europäischen Integration.

Gäste:

  • Nick Dearden (Global Justice Now/Attac Großbritannien)
  • Cristina Asensi (Attac Spanien)
  • Frederic Lemaire (Attac Frankreich, angefragt)


Moderation: Attac Österreich

Donnerstag, 16. Juni, 18:00
WUK, Währinger Straße 59, Museumsräume (im Durchgang links, 1. Stock)

7. Juni 2016: Filmabend: The Price We Pay

The price we pay Filmplakat

“’Throughout the world, inequality is soaring to new heights, and the wealth of nations, which once provided prosperity to the majority, has gone missing.’ So begins the narration for ‘The Price We Pay’, Harold Crooks’s exacting and disturbing documentary about offshore tax havens for multinational corporations, the growing concentration of money within a narrow minority, and the erosion of social benefits.” (The New York Times, 29.10.2015)

Durch die Veröffentlichung der sogenannten „Panama-Papers“ werden die Bedeutung und Auswirkungen von Offshore-Zentren, Steuerflucht und Steuergerechtigkeit wieder vermehrt diskutiert.

Der aufrüttelnde Dokumentarfilm „The Price We Pay“ von Harold Crooks erzählt von den üblen Tricks und Strategien, mit denen multinationale Unternehmen Regierungen um Billionen von Dollar an Steuereinnahmen berauben. Die Dokumentation beleuchtet die dunkle Geschichte und die heutige düstere Realität eines Systems, in der Konzerne es sich oftmals aussuchen können, ob sie Steuern zahlen wollen oder nicht. Crooks zeichnet ein Bild, das erschreckt, aber zugleich auch die Augen für notwendige Gegenmaßnahmen öffnet.

Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit Gästen und dem Publikum zum Thema „Österreich: Steueroase oder Transparenz-Musterland?“.


Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 19 Uhr
Freier Eintritt, Spenden willkommen
Ort: WUK Projektraum, Stiege 4, Halbstock

The Price We Pay | CDN 2014, 93 min, englische Originalfassung | Regie: Harold Crooks | Buch: Brigitte Alepin, Harold Crooks | Kamera: Alex Marginal | Schnitt: Louis-Martin Paradis | Musik: Ramachandra Borcar

Dieser Filmabend findet im Rahmen der Kooperation „Europa in Bewegung“ von Attac und WUK statt.

17. März 2016: Widerstand und soziale Bewegungen gegen CETA und TTIP in Zentral- und Osteuropa

ÎMPOTRIVA TTIP ȘI CETA!
Widerstand und soziale Bewegungen gegen CETA und TTIP in Zentral- und Osteuropa

Wann? 17.03.2016, 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Wo? WUK (Foyer), Währinger Straße 59, 1090 Wien

EU Handelskommissarin Cecilia Malmström behauptet immer wieder, nur in Österreich und Deutschland gäbe es großen Widerstand gegen TTIP und CETA. Sie behauptet auch, dass die Menschen in den osteuropäischen EU-Ländern für diese Abkommen seien.

Doch auch in Ost- und Zentraleuropa wächst der Widerstand gegen die „Frei“handelsabkommen CETA (EU-Kanada) und TTIP (EU-USA). In fast allen Ländern in dieser Region gibt es inzwischen breite zivilgesellschaftliche Bündnisse gegen diese Abkommen, oftmals getragen von bei uns kaum bekannten sozialen Bewegungen. Zugleich gibt es dort spezifische Herausforderungen. So findet der Widerstand gegen TTIP und CETA oftmals im Kontext eines politischen Rechtsrucks in Ungarn und Polen statt.

Drei AktivistInnen aus Ungarn, Polen und Rumänien berichten über den Widerstand gegen TTIP und CETA in ihren Ländern und über die spezifischen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind; aber auch über die Chancen für die Zivilgesellschaft in Zentral- und Osteuropa. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, was wir voneinander lernen können, welche grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich ist und wie es uns gemeinsam gelingen kann, TTIP und CETA zu verhindern.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Freier Eintritt, Spenden willkommen

Eine Veranstaltung von Attac, PRO-GE und s2b im Rahmen der Kooperation „Europa in Bewegung“ von Attac und WUK.

14. März 2016: Global Shopping Village - Endstation Kaufrausch

„Shoppingcenter verschandeln die Landschaft, ruinieren gewachsene Stadtstrukturen und vernichten Arbeitsplätze. Die Politik befördert die zerstörerischen Auswüchse im Zweifelsfall mit Ausnahmeregelungen. Der österreichische Dokumentarfilm „Global Shopping Village“ beleuchtet die globalen Ursachen des Phänomens ebenso wie seine lokalen Auswirkungen.“ (Helmut Neundlinger, Publizist)

Der österreichische Dokumentarfilm „Global Shopping Village“ begleitet einen Shoppingcenterentwickler und seine BranchenkollegInnen. Sie planen und realisieren Shoppingcenter. Wir beobachten sie bei der Arbeit, lernen ihre Strategien kennen und folgen ihnen in die verschlungenen Netzwerke des internationalen Kapitals. Doch ihr Handeln bleibt nicht ohne Folgen. An repräsentativen Orten in Österreich (Judenburg, Horn, Hollabrunn), Deutschland (Mühlheim/Ruhr) und Kroatien (Varazhdin, Zagreb)  führen uns KritikerInnen und Brancheninsider durch die vielfältigen Auswirkungen: Wir besuchen eine Stadt, die ihre Funktion verloren hat, sehen die Blüten von Boom und Blase und erleben, wie sich allmählich Widerstand zu formieren beginnt.
Ulli Gladik zeigt mit ihrem Film, dass die Immobilienbranche nicht nur Auswirkungen auf das globale Finanzsystem, sondern auch auf unsere Städte und Lebenswelten hat.

Diskussion nach dem Film mit
Ulli Gladik, Autorin und Regisseurin des Films
einer VertreterIn von System Change not Climate Change (SCNCC) und Michael Torner, Attac

In der Diskussion werden auch die Ergebnisse des Frühjahrs-Vernetzungstreffen der Kampagne „System Change not Climate Change“ präsentiert und diskutiert.

Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 19 Uhr

Freier Eintritt, Spenden willkommen

Global Shopping Village | Dokumentarfilm von Ulli Gladik | Österreich 2014 | 80 min

Dieser Filmabend findet im Rahmen der Kooperation „Europa in Bewegung“ von Attac und WUK statt.


9.11.2015: Disruption - Climate.Change.

Wenn es um Klimawandel geht, warum tun wir so wenig, wo wir doch so viel wissen?

Dieses Jahr im Dezember findet die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonventionen in Paris statt - 21 Jahre, in denen der Klimawandel noch immer nicht gestoppt wurde, die Emissionen weltweit sogar noch anstiegen.

Der Film "Disruption" wagt einen unerschrockenen Blick auf die zerstörerischen Auswirkungen des Klimawandels, der durch unser Handeln verursacht wird. Er beleuchtet die erschreckenden wissenschaftlichen Evidenzen, die politischen Prozesse, die unerbittlichen Interessen der Industrie und das Zögern der Zivilgesellschaft, die uns zu diesem sozialen, moralischen und ökologischen Scheideweg geführt haben. Außerdem führt er uns hinter die Kulissen des weltweiten Climate March, der im Jahr 2014 aus Anlass des letzten UN Klimagipfels organisiert wurde.

Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommt - und die letzte, die etwas dagegen unternehmen kann. Deshalb werden auch dieses Jahr Ende November wieder Aktionen in Österreich und auf der ganzen Welt stattfinden, die zeigen sollen, dass die Klimapolitik in der Sackgasse steckt, dass die Zivilgesellschaft leere Versprechungen auf ein "weiter wie bisher" nicht akzepieren und stattdessen einklagbare Grenzen der Umweltzerstörung einfordern wird.

Im Anschluss:
Diskussion mit Michael Torner (Attac) und Iris Frey (Aktivist_in von System Change, not Climate Change!)

Außerdem gibt es Gelegenheit, sich über Aktionen und Veranstaltungen, die in Österreich geplant sind, zu informieren.

Beginn: 9. November 2015, 19.00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Ort: Foyer

Eintritt freie Spende

23.9.2015: Über den Tellerrand - Ernährungssouveränität in Zeiten des Klimawandels

Bangladesch, das Land der Flüsse und Reisfelder, hat die höchste Bevölkerungsdichte weltweit. Seit Jahren sind die Lebensgrundlagen von Kleinbäuerinnen und -bauern durch die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, fehlgeleitete Weltbankprojekte und die Kapitalisierung des Agrarsektors bedroht. Saatgut- und Chemiekonzerne wie Bayer erzielen Millionengewinne und hinterlassen kontaminierte Ackerböden und verschuldete FarmerInnen. Die Landlosigkeit ist gravierend und nimmt durch Land Grabbing und blutige Konflikte zu. Die kleinbäuerlichen Bewegungen fordern Ernährungssouveränität, also selbstbestimmte Agrarproduktion und Landumverteilung. Sie besetzen und bewirtschaften Land, das ihnen laut Gesetz zusteht, aber zumeist aufgrund von Korruption nicht übertragen wird.

„Der Dokumentation gelingt eine umfassende Darstellung nicht nur der Problematik der Ernährungssouveränität, sondern auch der Ursachen für ländliche Armut in einem Land des globalen Südens.“ (Südwind 5/2014)

Im Anschluss: Diskussion mit ExpertInnen von Attac.

Eintritt freie Spende

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Foyer/WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Ein Film von Jürgen Kraus und Heiko Thiele, 85 Min., BANGL/BRD 10/2013

20.5.2015 Macht ohne Kontrolle - Die Troika

Der Wirtschaftsjournalist und Bestseller-Autor reist nach Irland, Griechenland, Portugal, Zypern, Brüssel und in die USA und spricht mit Betroffenen, Ministern und Ökonomen.

Um ihre Notkredite zu erhalten, mussten sich die Krisenstaaten der Eurozone den Vorgaben Beamter beugen, die keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen: der Troika. Rekrutiert aus den Institutionen IWF, EZB und Europäischer Kommission forderten sie Einsparungen in verheerendem Ausmaß. Doch die positiven Auswirkungen der Sparpolitik blieben für die meisten aus.

Der Wirtschaftsjournalist und Bestseller-Autor Harald Schumann geht der brisanten Frage auf den Grund: Was passiert mit Europa im Namen der Troika? Beamte aus den drei Institutionen IWF, EZB und Europäischer Kommission - der Troika - agieren ohne parlamentarische Kontrolle. Sie zwingen Staaten zu Sparmaßnahmen, die das soziale Gefüge gefährden und tief in das Leben von Millionen Menschen eingreifen.

Danach eine Diskussion mit Lisa Mittendrein, Attac

Eintritt frei!
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Foyer/WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

28. April 2015: FROHES SCHAFFEN - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.
Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen "heiligen" Lebenssinn der Arbeit.


Danach eine Diskussion mit dem Regisseur Konstantin Faigle, Franz
Schandl
- ein Mitwirkender - und Klaudia Paiha von der AUGE/UG (angefragt)

Eintritt frei!
Beginn: 19:30 Uhr
Projektraum/WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Ein Film von Konstantin Faigle
Deutschland 2012, 98 Minuten

19. März 2015: TTIP, CETA: Freihandelsabkommen EU –- USA / Kanada

Worum geht es bei TTIP, bei der Debatte um die größte Freihandelszone der Welt? Werden Konzerne gegen den Widerstand von Bevölkerung und Politik ihre Interessen noch besser durchsetzen können, z.B. bei Lebensmitteln (Gentechnik), Umweltstandards (Fracking), öffentlichen Dienstleistungen (Spitäler, Gas und Strom), Arbeitsrechten (Arbeitszeit)?

Vortrag und Diskussion mit den Attac-AktivistInnen Mag.a Barbara Glattauer und DI Michael Torner

Wann: 19.3.2015 um 19:00 Uhr, Einlass um 18:30 Uhr
Wo: WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, Initiativenraum: Stiege 5, 1. Stock

Eintritt frei

16. März 2015: Filmabend "Wer rettet wen?"

Filmvorführung & Filmgespräch

Wer rettet Wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit
 
Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“)

Seit sechs Jahren werden Banken und Länder gerettet. PolitikerInnen schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Menschen in Griechenland, Spanien oder Portugal. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken.

Das Allgemeinwohl hat angesichts der Macht des Finanzmarkts nur eine Chance, wenn BürgerInnen anfangen ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“ zu erkennen, die wesentlichen Strukturen und Mechanismen des Finanzkapitals zu durchschauen. Das betrifft die Erwachsenen von heute, aber natürlich genauso die Erwachsenen von Morgen. „Wer Rettet Wen?“ soll ein Werkzeug dazu sein.

WUK Foyer, Währinger Straße 59, 1090 Wien
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Nach dem Film: Diskussion und Filmgespräch mit Valentin Schwarz (Attac)

Eintritt: Freie Spende!

10. November 2014: Miners Shot Down

Im August 2012 starteten MinenarbeiterInnen in einer der größten Platin-Minen Südafrikas einen wilden Streik für höhere Löhne. Sechs Tage später verwendete die Polizei scharfe Munition, um den Streik zu beenden. 34 MinenarbeiterInnen wurden dabei erschossen – die meisten in den Rücken. Mehr als 100 Menschen wurden, zum Teil schwer, verwundet, mehr als 200 der ArbeiterInnen eingesperrt und des Mordes angeklagt.

Vom ersten Tag des Streiks an folgt der Film aus der Perspektive der MinenarbeiterInnen dem Arbeitskampf gegen ein Regime der Lonmin Mining Company, der ANC-Regierung und der ihr politisch verbundenen National Union of Mineworkers.

Einleitende Worte: Jakob Krameritsch, Herausgeber des Buches „Das Massaker von Marikana“
Anschließende Diskussion mit Jakob Kramertisch und einem/einer AktivistIn der von Attac.

Der Mandelbaum Verlag wird einem Büchertisch beim Filmabend dabei sein.

WUK Foyer, Währinger Straße 59, 1090 Wien
Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: 20 Uhr
Eintritt freie Spende

Dokumentarfilm, Regie: Rehad Desai, ZA 2014, 86 min, OF mit dt. Untertiteln

2. Oktober 2014: Edible City – Grow the Revolution

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober zeigt die Attac-Inhaltsgruppe AgrarAttac eine unterhaltsame Reise durch die Good Food (Gutes Essen)-Bewegung, die sich in der San Francisco Bay Area, in den gesamten USA und überall auf der Welt verbreitet.

Die zahlreichen porträtierten AktivistInnen, Initiativen und engagierten BürgerInnen zeigen, wie sich jede/r von uns an der Veränderung unseres zerstörerischen Nahrungsmittelsystems beteiligen kann. Edible City stellt außergewöhnliche Menschen vor, die die Missstände des Systems aufzeigen und zukunftsweisende Alternativen praktizieren und weiterentwickeln. Der Film gewährt Einblick in ihre persönlichen Sichtweisen und in ihre gesellschaftsverändernde Arbeit und zeigt, wie sie mit Graswurzel-Aktivismus, inspirierender Ernährungspädagogik und dem Aufbau lokaler Wirtschaftskreisläufe Lösungen für globale Probleme finden.

Bodenständig und humorvoll fängt Edible City den Geist einer Bewegung ein, die grundlegende Veränderungen vorantreibt und etwas wirklich Revolutionäres macht: Sie entwickelt Modelle für gesunde und nachhaltige lokale Nahrungsmittelsysteme, die sozial gerecht, umweltfreundlich und krisenresistent sind.

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit AktivistInnen der Bewegung für Ernährungssouveränität in Österreich.

Der Filmabend ist Teil der Kooperation „WUK - Attac“ und findet in Zusammenarbeit mit FIAN Österreich und ÖBV-Via Campesina Austria statt.

USA 2011, 70 Min; en OF m. dt UT
 
Zeit: Do, 2. Oktober 2014,  20:00 Uhr
Ort: WUK Foyer, Währinger Straße 59, 1090 Wien
Eintritt: freie Spende

3. Juni 2014: Wir sind Demokratie!

© Eric Brinkmann/Kobalt Productions

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat in vielen Ländern Europas zu einer Verschlechterung der Lebensumstände geführt. Von Madrid bis Reykjavík sind junge, europäische Protestbewegungen entstanden, die beginnen, auch unser Leben zu verändern. 

Auf europäischen Plätzen und Straßen erheben die Menschen ihre Stimme. Im öffentlichen Raum fordern sie mehr Vertrauen in die Politik, mehr Mitbestimmung, mehr Selbstbestimmung, mehr Demokratie.

Trotz regionaler Unterschiede werfen die jungen Protestbewegungen universelle Fragen auf: Wollen wir lieber eine "marktkonforme" oder "menschenkonforme" Demokratie? Hat unsere repräsentative Demokratie noch eine Chance? Vor allem aber: Wie wollen wir in Zukunft leben?
Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise durch Europa zu jungen, alternativen Bewegungen mit ihren neuen Ideen.

Im Anschluss an die Filmvorführung wird in der Publikumsdiskussion mit Brigitte Kratzwald (Expertin für Commons und solidarische Ökonomie) der Frage nach der Demokratisierung der Wirtschaft und alternativen Demokratieentwürfen nachgegangen.

Regie: Eric Brinkmann und Annette Brüggemann, ARTE/ZDF 2013

WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Einlass: 18:30 Uhr, Filmbeginn 19 Uhr
Eintritt: freie Spende

Filmabend im Rahmen von "Europa in Bewegung" von WUK und Attac.

22.4.2014: Der große Reibach

Als Margaret Thatcher und Ronald Reagan die Regierung übernahmen, starteten sie mit Hilfe von Wirtschaftsberatern der mächtigsten Großbanken eine Deregulierungskampagne sondergleichen:
Stück für Stück zerschlugen sie alles, was nach der Depression 1929 und der Nachkriegszeit geschaffen worden war, um dem Kapitalismus eine soziale Komponente zu geben.  Ihre Nachfolger, ob konservativ oder "links", führten diese Politik fort.

Die weltweite Finanzwirtschaft geriet aus den Fugen: Das Oligopol der Großbanken wurde zum Unsicherheitsfaktor.

Der Film bietet einen Einblick in das Zusammenwirken der Mechanismen, die die Finanzwelt in die aktuelle Krise geführt haben.

Danach gibt es eine Diskussion mit VertreterInnen von
Attac, der demokratischen Bank und Stephan Schulmeister.

(Regie: Jean-Michel Meurice, Fabrizio Calvi)

Einlass ab 18:30, Filmbeginn um 19:00 Uhr
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien

Eintritt: Freie Spende

4.2.2014: Zeitbombe Steuerflucht (2013)

Foto: Arte France/maha

Internationale Konzerne können Milliardengewinne erwirtschaften ohne Steuern zahlen zu müssen. Wohlhabende BürgerInnen wiederum bringen ihre Reichtümer mit Hilfe des Schweizer Bankgeheimnisses oder durch in Jersey ansässige Firmen vor dem Fiskus in Sicherheit.

Finanzexperte und Journalist Xavier Harel bietet einen fesselnden Einblick in den Wirtschaftszweig Steuerflucht. Er enthüllt Steuersparmodelle, reist in Steuerparadiese und deckt den Zynismus der Banken auf.

Mit einer Prise Humor enthüllt Harel die meisterhaft erdachten Steuersparmodelle von Colgate, Amazon und Total und stellt auch die großen Beratungsfirmen wie KPMG, Ernst & Young sowie PricewaterhouseCoopers für ihre Mithilfe bei der Plünderung der Gesellschaft an den Pranger.

Im Anschluss an die Vorführung werden die Themen des Films von Martina Neuwirth (Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit - VIDC) und Gerhard Zahler-Treiber von Attac kommentiert und mit dem Publikum diskutiert.

Einlass ab 18:30, Filmbeginn um 19:00 Uhr
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien

Eintritt: Freie Spende

3.12.2013: Brussels Business

Der Doku-Thriller BRUSSELS BUSINESS ist eine Expedition in die Welt der 15.000 Brüsseler LobbyistInnen, der PR-Konglomerate, Think Tanks und ihrer Netzwerke der Macht sowie ihrer engen Verflechtung mit den politischen Eliten.

Rund 80% der gesamten Gesetzgebung, die direkten Einfluss auf den Alltag der europäischen BürgerInnen hat, wird in Brüssel initiiert. 2.500 Lobby-Organisationen sind in Brüssel angesiedelt, 15.000 LobbyistInnenen. Hier ist die zweitgrößte Lobby-Industrie der Welt zu Hause, nur die in Washington DC ist größer.

Im Anschluss an die Vorführung werden die Themen des Films gemeinsam mit Regisseur Friedrich Moser und Elisabeth Klatzer von Attac diskutiert.

Einlass ab 18:30, Filmbeginn um 19:00 Uhr
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien

Eintritt: Freie Spende

3.10.2013: Schulden Gmbh

Filmabend mit ATTAC: Schulden GmbH (2013)

Zeit: 03.10.2013; Einlass 18.30, Filmbeginn 19.00
Ort: WUK, Währingerstr. 59, 1090 Wien
Eintritt: freie Spende

In dem Film SCHULDEN G.m.b.H von Eva Eckert geht es um Diejenigen, die berufsbedingt an der Verschuldung von Menschen profitieren, während Andere Schulden machen um leben und arbeiten zu können. Er erzählt von Personen mit ursprünglich oft kleinen Krediten, die sich durch die hohen Zinsen innerhalb von Jahren zu exorbitanten Schuldenbergen angehäuft haben, die sie nicht mehr zurückzahlen können. Dabei wird ausschließlich aus Perspektive von GerichtsvollzieherInnen, Inkassobüros, DetektivInnen, SchuldnerberaterInnen und AuktionärInnen erzählt. Schreiten die Schulden über eine bestimmte Schwelle, werden die anfänglich heiß umworbenen KundInnen plötzlich zu „TäterInnen“, während die Banken an dem Kreditgeschäft verdienen. Ein zentrales Thema in dem Film ist auch das von der Gläubigerbranche bekräftigte Moralverständnis der SchuldnerInnen, die es als oberste Priorität erachten, ihre Kredite zurück zu bezahlen - selbst wenn dies bedeutet, dass sie dabei ihre Wohnung verlieren.

Im Anschluss an die Vorführung wird der Film von Eva Eckert (Regisseurin des Films) und Gerhard Zahler-Treiber (ATTAC Finanzmarktgruppe) kommentiert und im Kontext der steigenden Privatverschuldung in Europa mit dem Publikum diskutiert. Der Filmabend ist Teil der Kooperation „ATTAC im WUK“

alle Mitschnitte mit freundlicher Unterstützung von ZIGE.TV

24. Juni: Ergebnisse des Alter Summit

Am 7. und 8. Juni fand in Athen der Alter Summit statt. Mehr als 100 Organisationen riefen dazu auf, nach Athen zu kommen und gemeinsam über alternative Wege aus der Krise zu diskutieren. Im Rahmen des Alter Summit Prozesse wurde von den unterstützenden Organisationen ein Peoples Manifesto erarbeitet. HIER finden sich relevante Dokumente zum Download. Außerdem haben wir eine Video- und Linksammlung zusammengestellt, um die Vielfältigkeit und Stärke des Protests in Europa zu verdeutlichen.

17. Juni Filmabend "Staatsgeheimnis Bankenrettung" - VIDEO

Mitschnitt des an dem Film anschließenden Publikumsgesprächs mit

  • Kurt Bayer, ehemaliger Exekutivdirektor der Weltbank & österreichischer Vertreter im Verwaltungsrat der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD)
  • Lisa Mittendrein (Attac Finanzmarktgruppe) 

 mit freundlicher Unterstützung von ZIGE.TV

Filmabend: Staatsgeheimnis Bankenrettung (2013)

Harald Schumann, der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor, reist quer durch Europa und sucht Antworten auf seine kritischen Fragen: Wohin gehen die Milliarden der Bankenrettung eigentlich? 50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien – wer sind die Begünstigten dieser Bail-outs?

Schuhmann erhält verblüffende Antworten: Die Geretteten sitzen – anders als häufig vermittelt und von Vielen angenommen wird – nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie – entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft – auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Fragen, die den Kern der europäischen Identität berühren.

Im Anschluss an die Vorführung werden die Themen des Films von Kurt Bayer (ehemaliger Exekutivdirektor der Weltbank & österreichischer Vertreter im Verwaltungsrat der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD) und Lisa Mittendrein (Attac Finanzmarktgruppe) kommentiert und mit dem Publikum diskutiert.

Der Filmabend  ist Teil der Kooperation „ATTAC im WUK“

17.06.2013
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Einlass 18.30, Filmbeginn 19.00 Uhr

Eintritt: freie Spende

ZIGE.TV wird das Filmgespräch dankeswerterweise aufzeichnen und im Anschluss allgemein zugänglich machen.

14. Mai: Bankgeheimnis ade? Was tun gegen internationalen Steuerbetrug?

Das österreichische Bankgeheimnis ist in aller Munde. Aus Anlass des bevorstehenden EU-Gipfels am 22. Mai veranstaltet Attac Österreich eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema.

Wem nützt das Bankgeheimnis? Welche Rolle spielt es bei internationalem Steuerbetrug?
Welche Auswirkungen hat es für ÖsterreicherInnen?
Welche Maßnahmen sind nötig um Steuerbetrug weltweit zu bekämpfen?

Podiumsdiskussion mit:

Bruno Gurtner, Tax Justice Network, ehemaliger Präsident des Global Board of Directors
Kai Jan Krainer, Finanzsprecher SPÖ
Silke Ötsch, wissenschaftlicher Beirat Attac Deutschland
Christoph Urtz, Univ. Prof.,  Leiter des Instituts für Finanzrecht, Universität Salzburg

Moderation:

Martina Neuwirth, Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC)

Dienstag 14.5. 19:30 Uhr
WUK - Werkstätten- und Kulturhaus, Museumsräume
Währinger Straße 59
1090 Wien

Im Rahmen von "Europa in Bewegung" - Jahreskooperation von WUK und Attac

8. April: Filmabend "Inside Job"

Filmabend mit ATTAC: Inside Job

Der oscarprämierte Dokumentarfilm "Inside Job" beleuchtet die Ursachen des globalen finanziellen Kollaps, der in den USA seinen Anfang nahm: jahrzehntelange Deregulierung und die enge Verflechtung von Politik, Finanzindustrie und akademischer Welt. Anhand eigener Recherchen und Interviews mit Insidern aus der Finanzbranche, Politik, Wissenschaft und Medien zeichnet „Inside Job“ ein eindrucksvolles Bild der zerstörerischen Beziehung, die den Anstoß zur schwersten globalen Wirtschaftskrise seit den 30ern gab.

Der Film wurde in den USA, Island, England, Frankreich, Singapur und China gedreht und von Matt Damon gesprochen.

Im Anschluss an die Vorführung werden die Themen des Films von Thomas Zotter (AK Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik) und Valentin Schwarz (ATTAC Finanzmarktgruppe) kommentiert und mit dem Publikum diskutiert.

 

ZEIT: 8. April 2013, 19.00 Uhr
ORT: Foyer

Einlass 18:30, Filmbeginn 19:00
Eintritt: freie Spende

2010, Original mit deutschen Untertiteln

19. März: Demokratiekrise in Europa?

Wie die EU-Krisenpolitik demokratische Rechte gefährdet

Der Angriff der EU-Krisenpolitik auf soziale Rechte in Form von Lohnsenkungen, des Abbaus des Sozialstaates oder Privatisierungen ist für viele Menschen in Europa bereits spürbar. „Ganz nebenbei“ wird dabei auch die Demokratie ausgehöhlt: Alle Länder sind gezwungen, elementare Souveränitätsrechte an die Technokraten der EU-Institutionen abzutreten.

Es diskutieren und informieren dazu (in 2 Blöcken): Sonja Ablinger (Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ), Katarina Anastasiou (Solidarity for All, Greichenland), Elisabeth Klatzer (Attac Österreich), Lukas Oberndorfer (AK Wien), Oliver Röpke (ÖGB Brüssel, angefragt), Bruno Rossmann (Die Grünen), Christa Schlager (Beigewum) und Alexandra Strickner (Attac Österreich)

19. März 2013, 17:00 bis 21:00 Uhr
WUK (Projektraum), Währinger Straße 59, 1090 Wien

Programm
17:00 – 17:15 Begrüßung: Alexandra Strickner, Attac Österreich

17:15 – 19:00 EU-Krisenpolitik: Aushöhlung der Demokratie statt sozial-ökologisches Europa der Menschen?
Es diskutieren:

  • Sonja Ablinger (Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ)
  • Elisabeth Klatzer (Attac Österreich)
  • Lukas Oberndorfer (AK Wien)
  • Christa Schlager (Beigewum)

Moderation Alexandra Strickner (Attac Österreich)

19:00 – 19:30 Pause

19:30 – 21:00 Strategien gegen die Aushöhlung der Demokratie: Vorstellung und Diskussion

  • Oliver Röpke, ÖGB Brüssel (angefragt): gewerkschaftliche Strategien gegen Angriffe auf Arbeitsrechte und Gewerkschaften (Pakt für „Wettbewerbsfähigkeit)
  • Bruno Rossmann, Die Grünen: Verfassungsklage gegen den Fiskalpakt
  • Katarina Anastasiou, Solidarity for All: Solidarität mit der griechischen Bevölkerung
  • Alexandra Strickner, Attac Österreich: Bewusstseinsbildung und Stärkung der europaweiten Zusammenarbeit und Mobilisierung gegen die EU-Krisenpolitik

Moderation: Wilhelm Zwirner, Attac Österreich

Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm oder unter
http://www.unsereuropa.at/veranstaltungen/1903-demokratiekrise-in-europa.html

Keine Anmeldung erforderlich.


Mai: Steueroasenausstellung

Bis Ende Mai ist im Statt Beisl im WUK die Ausstellung „Steueroasen & Offshore-Zentren in Europa“ zu sehen.

Mit dem Stichwort "Steueroase" oder "Offshore Zentrum" verbinden viele Menschen Bilder von abgeschiedenen Inseln, sonnigen Stränden, Diskretion, mobilem, flüchtigem und sauberem Kapital. Diese Assoziationen vermittelt die Finanzindustrie. 

Wir zeigen wie Räume der Offshore-Welt wirklich aussehen: Fotos von Briefkastenfirmen, Profiteuren, öffentlicher Armut, der Welt der Statussymbole und grauen Berater-Mäuse. Außerdem vermitteln wir Hintergründe zur Offshore-Welt, Verteilungsfragen und zu Regulierungsoasen, den schwarzen Löchern im Finanzsystem.

27. Februar: Filmabend Debtocracy

FILM, VORTRAG | DISKUSSION

Film: Debtocracy

ZEIT: 27. Februar 2013, 19.00 Uhr
ORT: Foyer


Debtocracy dokumentiert die griechische Schuldenkrise aus ungewöhnlicher Perspektive: „In knappen 40 Jahren haben zwei Parteien, drei politische Familien und einige Wirtschaftsbosse Griechenland in den Bankrott getrieben. Sie haben aufgehört, die Bevölkerung zu bezahlen, um ihre Gläubiger zu retten“, so die FilmemacherInnen Katerina Kitidi und Aris Hatzistefanou. In Zeiten der medialen Hetzjagd auf die „faulen GriechInnen“ ergreift dieser Film Partei und benennt die eigentlich Verantwortlichen der Krise. Er präsentiert eine Analyse der Krisenursachen und beleuchtet mögliche Lösungen.

Debtocracy
Katerina Kitidi und Aris Hatzistefanou, GR 2011
Original mit deutschen Untertiteln, 74 min