Mehr für Care!

Für eine Wirtschaft, die für alle sorgt!

Klatschen reicht nicht!

Zu Beginn der Pandemie wurden Arbeiter*innen in Care Berufen (Pflege, Sozialarbeit, Elementarpädagogik) von den Balkonen aus und in den Medien für ihren Einsatz beklatscht.

Die Kosten und Belastungen durch die Corona-Krise sind aber weiter sehr ungleich verteilt. Auch vor der Krise litt der Gesundheitsbereich unter Budget- und Personalmangel. Frauen und Männer in systemrelevanten Berufen halten während der aktuellen Krise unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen die wichtigsten Bereiche unseres Alltags aufrecht. Die Regierung nimmt viel Geld in die Hand, aber Pflegefachkräfte, Pädagog*innen, „Systemerhalter*innen“ und Alleinerzieher*innen erhalten davon kaum etwas. Stattdessen werden diese von der Politik öffentlich beklatscht. Ohne Druck von unten würde es wahrscheinlich dabei bleiben.

Deshalb arbeiten in dem Bündnis "Mehr für Care!" Organisationen und engagierten Einzelpersonen zusammen, um sich für mehr Platz und Geld für CARE und eine geschlechtergerechte Budget- und Finanzpolitik einzusetzen. Weitere Infos siehe hier.

Attac Graz arbeitet im lokalen "Mehr für Care!"-Bündnis mit.

Demo "Kinderbildungsgipfel jetzt!“

Am 13.11. beteiligten wir uns an der Kundgebung "Kinderbildungsgipfel jetzt!“ in Graz, bei der Elementarpädagog*innen und viele solidarische Menschen (insgesamt 2000 Teilnehmer*innen) gemeinsam "Bessere Arbeitsbedingungen - Mehr Lohn - Mehr Respekt - Mehr für Care!" forderten.

Wir können diese Krise nur solidarisch bewältigen! Wir kämpfen für gerechte Lösungen und eine solidarische Politik - kämpfe mit!