Archiv - Vergangene Aktivitäten

Volksbegehren "Arbeitslosengeld RAUF"

Online Vortrag und Diskussion am 23. November 2021

Der renommierte Politikwissenschaftler und em. Univ.-Prof. der Universität Wien Emmerich Tálos ist Mitinitiator des Volksbegehrens „Arbeitslosengeld RAUF“ und erläuterte in einem sehr informativen Vortrag Hintergründe zum Volksbeheren, sowie Motive und Argumente für die Erhöhung des Arbeitslosengeldes.

Ziel des Volksbegehrens ist die Novellierung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes für:
    • Eine Erhöhung der Nettoersatzrate auf wenigstens 70 Prozent
    • Entschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen

Nach dem Vortrag gab es zahlreichen Fragen aus dem Publikum, gefolgt von einer angeregten Diskussion.

Weiterführende Informationen unter: www.arbeitslosengeld-rauf.at

Patente freigeben, Pandemie beenden

Aktion am 17. November 2021 in Klagenfurt

Voll motiviert und gut eingepackt trafen wir uns am 17. November vormittags in der Fußgängerzone zwischen Kramergasse und dem Neuen Platz in Klagenfurt. Die anwesenden Helfer:innen wurden mit Gesichtsmasken und Plakaten ausgestattet, das Mikrofon wurde gestartet und los ging´s. 11 Teilnehmer:innen der Aktion verteilten sich auf dem Platz und verharrten dort stumm in verschiedenen Posen. Auf den Plakaten standen Informationen über die Verfügbarkeit von Impfstoff, sowie die Aufforderung Patente freizugeben um die Pandemie zu beenden. Außer den stummen Statisti:innen waren Leute dafür zuständig Passant:innen zum Thema „Tripps Waver“ (Aussetzten des Patentschutzes für 3 Jahre) anzusprechen und Flyer zu verteilen. Außerdem wurden mittels Mikrofon Informationen über den Patentschutz der Pharmafirmen, ihre Gewinne trotz öffentlich finanzierter Forschung und anderer zum Thema relevanten Inhalte verkündet. Es kam zu interessanten Gesprächen, denn viele Leute fragten, ob wir für oder gegen die Impfung wären. Bei der Antwort: „weder, noch“ folgte auf anfängliche Verwirrung aber Verständnis. Im Großen und Ganzen eine spannende Aktion, die vielleicht ein paar Menschen über die ungerechte Verteilung der Impfstoffe und die Macht der Pharmaindustrie aufgeklärt hat. Zum krönenden Abschluss legten sich die Aktivist:innen für ein „Die-Inn Foto“ noch auf den Boden.

Befreit - Ein Fest dem Widerstand

Infotisch von Attac Kärnten/Koroška

Bei der sehr stimmungsvollen und wunderbar organisierten Veranstaltung Svobodni! Befreit! Ein Fest dem Widerstand - Praznujmo upor am 9. Juli 2021 am Domplatz in Klagenfurt haben wir mit zahlreichen Menschen gefeiert, um ausgehend von diesem Platz eine neue, umfassende Erinnerungskultur in Kärnten anzustoßen.

Unter dem Motto "Befreit" verstehen wir von Attac auch die Befreiung der Menschen von ihren Existenzängsten. Dafür könnte ein starker Sozialstaat sorgen, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.

Mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern konnten wir von Attac Kärnten/Koroška bei unserem Infotisch auf unsere Anliegen wie z.B. die demokratiepolitische Gefahr der massiven Vermögensungleichheit oder die überbordende Macht der Finanzmärkte hinweisen und Lösungsvorschläge wie den Corona-Lastenausgleich oder das feministische Konjunkturpaket vorstellen.

Zu Gast bei Radio Agora

Sendung Panoptikum Bildung

Am 02. Juli 2021 hatten wir die Ehre Attac und unsere Regionalgruppe im Radio vorstellen zu dürfen. Im Studiogespräch mit unserem jüngsten Mitglied Heinz PICHLER schilderten Barbara NEUBAUER und DI Herbert KOTSCHNIG unsere Gründungsmotive, Intentionen, Aktivitäten sowie jene Forderungen, die beispielsweise bei der diesjährigen Attac Sommerakademie im August 2021 beraten werden. Statements von den Aktivisten*innen Dr.in Jacqueline JERNEY, DI Johann VOGLGRUBER, Martin DIENDORFER und Dominik UNTERÜBERBACHER MSc wurden zugeschalten. Vielen Dank an Heinz für die Einladung ins Studio! Es war eine tolle Erfahrung und Spaß gemacht eine Sendung mitzugestalten. Der Beitrag ist hier nachzuhören.

"Überreichtum - Gefahr für Demokratie?!“

ONLINE Vortrag mit Diskussion

Am Dienstag, 25. Mai 2021 veranstalteten wir einen gut besuchten Online Votrag mit Diskussion. Unser Gast Martin Schürz, Ökonom und Analytiker erläuterte seine Reflexionen zu „Überreichtum“. Er verwies auf Fakten und Ursachen übermäßiger Reichtumsanhäufung, zeigte die Gefahren für das demokratische Gemeinwesen auf und gabt Handlungsempfehlungen für die Politik.

Hintergründe, Analysen und Fakten, warum Überreichtum die Demokratie und die politische Gleichheit gefährden trafen beim Publikum auf großes Interesse. Im Anschluss an den Vortrag folgte eine angeregte Diskussion. Denn: Wie Vermögen verteilt wird, ist keine private, sondern eine öffentliche Angelegenheit – Umverteilung und faktenorientierte Aufklärung sind unumgänglich.

„Wachstum bedeutet nicht automatisch mehr Wohlstand“

ONLINE Vortrag mit Diskussion

Bei unserer Online Veranstaltung am Freitag, 5. März 2021 ging es um den aktuellen Arbeiterkammer (AK) Wohlstandsberichtes, der einen umfassenden Überblick über den Wohlstand
und das Wohlergehen in Österreich liefert. Jana Schultheiß, diplomierte Volkswirtin der Arbeiterkammer Wien / Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik, erläuterte die Intentionen des AK Wohlstandsberichtes 2020 und welchen Kraftakt es bedarf, um bestehende Schieflagen und Pandemie-Schäden am heimischen Arbeitsmarkt zu beseitigen.

Wirtschaftswachstum bedeutet nämlich nicht automatisch mehr Wohlstand für alle Menschen und die Corona-Pandemie stellt aktuell die größte Bedrohung für die Wohlstandsentwicklung in Österreich dar.

Bereits zum 3. Mal präsentiert die AK den Wohlstandsbericht, der einen wesentlichen Beitrag zur Messung von Wohlstand und Wohlergehen – also gesellschaftlichen Fortschritt – in Österreich liefert. Und zwar abseits von der üblichen Variante in Form der jährlichen Veränderung des Bruttoinlandsprodukts. Denn das Wirtschaftswachstum allein hat bekanntlich nur eine eingeschränkte Aussagekraft, werden doch wichtige Aspekte für ein gutes Leben wie Gesundheit, Bildung, Gleichstellung, Verteilungsgerechtigkeit oder ökologische Nachhaltigkeit dabei nicht berücksichtigt. Höchste Priori-tät habe, so die Schlussfolgerungen im AK Wohlstandsbericht, eine umfassende Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsoffensive.

AK Wohlstandsbericht 2020, Download unter: www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/wirtschaft/verteilungsgerechtigkeit/AK-Wohlstandsbericht_2020.pdf

Corona Lasten fair teilen

Szenische Darstellung vor dem Schloss Velden

Am 4. Juli haben wir die wirtschaftliche Verteilung der Coronalasten wie Jobverlust, Kurzarbeit, unbezahlte Pflegearbeit, Gesundheitskosten und Betreuungsengpass mit einem Sketch vor der luxuriösen Kulisse in Velden dargestellt. Die Reichen und Superreichen vom Wörthersee waren im Spiel genauso vertreten wie die Menschen, die jetzt die Krise stemmen. Wie kann es gelingen, die Milliarden, die Österreich brauchen wird, aufzubringen? Die Milliarden, die jetzt von der Regierung in den Wirtschaftskreislauf gepumpt werden und irgendeinmal wieder zurückkommen müssen, wurden auf die Waagschalen gelegt. Nach der Premiere gab es Flugblätter für die Passant*innen und spannende Diskussionen über die ungleiche  Steuerbelastung zwischen den Arbeitenden und den Vermögenden in Österreich.

Corona hin oder her - Mieten dürfen nicht die Existenz gefährden!

Stellungnahme von Attac Kärnten_Koroška

Vielfach hört man: Die Mieten müssen ja bezahlt werden! In der derzeitigen Krise müssen Geschäftsräume gesperrt werden, ganze Betriebsstätten können nicht mehr genutzt werden. Daher ist nicht einzusehen, dass Zahlungen für die Überlassung von Grundstücken und Immobilien in vollem Umfang geleistet werden müssen. Während Haushalte und UnternehmenInnen nicht wissen, wie sie in den nächsten Wochen über die Runden kommen, können sich Grund- und ImmobilienbesitzerInnen in der Krise ruhig zurücklehnen. Ihre Renditen aus den Mietzahlungen fließen ja munter weiter.

Solidarische Politik muss immer die Schwächsten schützen, da diese sich nicht selbst schützen können. Deshalb ist es umso wichtiger, zu prüfen, wo Grund- und ImmobilienbesitzerInnen und wo MieterInnen schützenswert sind. ImmobilienmagnatInnen ist nicht so schützenswert, wie die SeniorInnen, die sich zur Aufbesserung der Pension eine kleine Mietwohnung angespart haben, damit sie im Ruhestand nicht Sozialhilfe beantragen müssen. Genauso wenig sind Konzerne wie Adidas schützenswert, die sich zurzeit weigern, ihre Geschäftsmieten zu zahlen. Private müssen jedoch in jedem Fall vor der Obdachlosigkeit bewahrt werden, entweder durch Aussetzen der Mietzahlungen für die Zeit des Verdienstausfalls durch die Coronakrise oder durch raschen und unbürokratischen Ersatz in den Fällen, wo ein Mietausfall für kleine, nicht kommerzielle VermieterInnen nicht zumutbar ist. (H. K.)
 

Weltflüchtlingstag 2020

Am am 20. Juni 2020 haben wir uns anlässlich des Weltfrüchtlingstages gemeinsam mit vielen anderen Organisationen für die sofortige Evakuierung der Flüchtlingscamps, sichere Fluchtwege und die bedingungslose Einhaltung der Menschenrechte stark gemacht. Für attac Kärnten_Koroska hat Herbert folgendem Redebeitrag gehalten:

Grußbotschaft und solidarische Grüße vom Netzwerk Attac!

"Schön, dass Ihr zu dieser Veranstaltung von Kärnten Anders gekommen seid um darauf aufmerksam zu machen, dass es heute auf der Welt so viele Menschen wie noch nie gibt, die auf der Flucht sind; die Familie und Freunde verlassen mussten, die gewohnte Umgebung und die Heimat zurück gelassen haben, manche davon selbst aus ihrem Land, aus ihrem Kontinent vertrieben wurden; um dann dort zu leben, wo sie fremd sind und manchmal gar nicht willkommen sind.

Niemand verlässt gerne seine Familie, seine Freunde, sein Land. Wenn man aber keine Zukunft mehr sieht, man nicht mehr weiß, wie man sich und die Familie ernähren soll, manchmal auch um sein Leben fürchten muss, bei solchen Katastrophen muss man aber weg und hofft, dass man wo anders sicher ist.

Wir vom Netzwerk Attac schauen auf die Ursachen von den Katastrophen, die die Menschen in die Flucht schlagen: Es sind Katastrophen durch Kriege oder Umweltzerstörung. Und da fragen wir uns, was haben wir in Österreich mit diesen Katastrophen zu tun? Wird die Umwelt nicht auch von uns zerstört? Werden die Kriege nicht mit unseren in Europa produzierten Waffen geführt, mit deutschen Qualitätswaffen der Firma Thyssen, eine der reichsten Familien auf diesem Kontinent. Wir brauchen gar nicht so weit zu schauen! Wo wird denn die weltberühmte Pistole gefertigt, die millionenfach bei Konflikten, nicht zuletzt bei den Polizeieinsätzen in Minnesota in den USA verwendet wird? 25 Kilometer von hier im ehemaligen Kestag-Werk in Ferlach wird die berühmte Glock-Pistole gebaut. Sind wir stolz auf diese tollen Unternehmerdynastien wie Thyssen oder Krupp, die die Waffen produzieren, und die diejenigen Produkte herstellen, mit der unsere Welt, unsere Umwelt und die Umwelt von Millionen Menschen in aller Welt zerstört wird? und auf die Personen, die dadurch sehr, sehr reich werden, so reich werden und so viel Geld einnehmen, dass es sich lohnt, das Geld in Steueroasen zu parken, und sich vom Rest eine Villa am Wörthersee zu kaufen?

Klimakatastrophen und Kriege, die Menschen in die Flucht treiben, sind nicht gottgewollt. Sie werden von Menschen gemacht und von einem Wirtschaftssystem befeuert, das die falschen Menschen belohnt und diejenigen, die zum Wohl der Gemeinschaft beitragen, bestraft. Die Waffenproduzenten dieser Welt kriegen ihren Reichtum steuerfrei, aber jugendliche Flüchtlinge, die in Österreich eine Lehre machen wollen, werden abgeschoben.

Wir von Attac wollen das ändern: Wir wollen ein gutes Leben für alle; Das geht nur, wenn wir den Reichtum umverteilen, von den Reichen und Schönen am Wörthersee zu den Asylwerbern, die bei uns eine Lehre machen wollen. Von den Weltkonzernen wie Thyssen Stahl, Google, Amazon, Facebook und Co. zu den 24 Stundenpflegerinnen, denen man jetzt noch die Kinderbeihilfe gekürzt hat. Von den reichen Ländern wie Österreich im Herzen Europas zu den armen Ländern dieser Welt wie Burkina Fasu in Westafrika. Umverteilung ist die einzige Möglichkeit, dass Menschen nicht mehr ihre Familien und Freunde, ihre Heimat und ihr Land verlassen müssen. Dafür setzen wir uns von Attac Kärnten ein.

Eine andere Welt ist möglich. Kämpfen wir dafür! Solidarische Grüße"

Autor: Herbert

 

Raddemo für „Verkehrswende jetzt“

Attac Kärnten-Koroška war in Klagenfurt dabei

Am 19. Juni 2020 hat attac Kärnten-Koroška bei der Raddemo in Klagenfurt teilgenommen. Start war am Neuen Platz. Von dort zogen ca. 50 DemonstrantInnen mit ihren Rädern über den gesamten Klagenfurter Ring mit Stopps und Botschaften an den 4 größten Kreuzungen. Die Ansprachen wurden von AktivistInnen der Fridays for Future, Radlobby Kärnten, extinction rebellion und attac gehalten.

Bei dem Halt vor der Landeregierung hat atac Kärnten an die zuständige Landesrätin, Mag.a Sarah Schaar eine Petition für klimafreundlichen Tourismus überreicht, der von zahlreichen Kärntner NGOs und Vereinen unterzeichnet worden ist. Dabei wird vor allem auf den Schaden hingewiesen, den GTI-Vor- Haupt- und Nachtreffen für Anrainer und Klima, aber auch den Tourismus in Kärnten verursachen. Nachtfahrverbote und strenge Polizeikontrollen werden gefordert, jede Förderung von diesen Abgas-Events wird abgelehnt.

Die Kundgebung verlief friedlich und fröhlich und endete wieder am Ausgangspunkt, dem Neuen Platz mit dem Lindwurm.Herzlichen Dank an die Polizei, die unsere Demo perfekt von den manchmal verständnislosen Autofahrern abgeschirmt und alle Kreuzungen gesperrt hat. Zum Schluss umrundeten die RaddemonstrantInnen mit lautem Klingeln auf dem Neuen Platz noch mehrmals den Lindwurm. Vielen Dank auch an Pepe Lessiak, der der Demo mit seinem Audio-Lastenrad zum vollen Erfolg verhalf und an Julia für die Super-Vorbereitung, sowie allen TeilnehmerInnen.

Autor: Hans

Greendays

Die „Green days 2020“ fanden von Mi., 26. bis Fr., 28. Februar 2020 in Klagenfurt zum Thema "Nachhaltigkeit, Klimawandel und Kommunikation", nach dem Motto "Deine Tat zählt!" statt! https://www.jugendumwelt.at/de/programme/green-days-2020

Wir waren mit einem Infostand dabei und interessierte Menschen konnten mehr über unsere Gruppe und Attac erfahren.

 

Den Überblick bekommen

Ein Besuch am Stadtpfarrturm

Am 18. November 2019 bekamen wir ein Angebot von Horst Ragusch, dem Türmer des Klagenfurter Stadtpfarrturmes, eine Führung durch den Turm zu machen. Dabei konnten wir von Horst nicht nur viel Nützliches über den Turm erfahren, es kam auch zu interessanten Diskussionen über den Nationalsozialismus in Kärnten und seine spätere Aufarbeitung in Klagenfurt und in Kärnten. Auch die Verpflegung durch Horst (Tee und Gebäck) war sehr gut und absolut lobenswert. Der Besuch am Turm ist sehr empfehlenswert und nahezu während des gesamten Jahres möglich. Zu der geplanten Führung „Stolpersteine“ (Besuch der Gedenkorte an die NS-Herrschaft in Klagenfurt http://www.stolpersteine.eu/start/) kam es wegen der einsetzenden Dunkelheit leider nicht mehr. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben! Solltest auch du Interesse an der Führung “Stolpersteine” haben, schreibe uns ein e-mail an kaerntenATTAC@attac.at, dann können wir vielleicht schon fürs Frühjahr eine Führung organisieren. (red ktn)

 

Flüchtlingslager Bihač

Ein Teil unserer Gruppe engagierte sich 2019 gemeinsam mit Kärnten andas andas.jetzt/sos-balkanroute/ für die Menschen im Flüchtlingslager Bihač in Bosnien. Dazu zählten die Vernetzung mit anderen engagierten Menschen und Hilfsorganisationen, die Sammlung von Geld und Hilfsgütern, sowie Medikamenten.

SommerAkademie 2019

erstmals in Kärnten

Im Sommer 2019 haben wir die jährliche Attac Sommerakademie erstmals ins Bundesland Kärnten gebracht. An vier Tagen im Juli wurden im Slowenischen Gymnasium in Klagenfurt mit über 200 AktivistInnen und Interessierten aus ganz Österreich Workshops abgehalten, Diskussionsforen eröffnet, Netzwerke gestärkt, ein Kabarett organisiert, eine Demo in die Klagenfurter Innenstadt veranstaltet und dazu noch eine Nacht lang gefeiert. Die Sommerakademie 2019 wird vielen Attac-MitstreiterInnen noch lange in Erinnerung bleiben www.attac.at/termine/archiv/sommerakademie-2019.

Ladie's Cup

Attac Kärnten war bei der Segelregatta "Ladie's Cup" des Kärntner Yachtclub Klagenfurt am 29.6.2019 vertreten. Dabei handelt es sich um eine Regatta, bei der ausschließlich Frauen an den Start gehen dürfen. Im sonst von Männern dominierten Segelsport gab es volle Frauenpower von Attac. Unsere Crew erzielte Platz 6 mit dem Schiff "Hokuspokus III".

Protestkultur

Donnerstagsdemo

Selbstvertändlich haben wir 2019 die Donnerstgsdemos unterstützt und waren am 10.2.2019 in Klagenfurt zu mit einem Redebeitrag dabei.

Fridays for future

Gemeinsam mit vielen Menschen auf der ganzen Welt fordern wir ein, was die einzig realistische Antwort auf die drohende Klimakatastrophe ist: eine mutige Klimapolitik in Einklang mit dem 1,5°C-Ziel. Darum unterstützt Attac Kärnten_Koroška Fridays for Future. fridaysforfuture.at/regionalgruppen/klagenfurt

Wie kam es zur NeuGründung 2018

Lebenszeichen aus Kärnten

Die Wiederbelebung von Attac Kärnten nahm bei der Sommerakademie 2018 in Graz ihren Lauf. Einige der wenigen anwesenden KärntnerInnen waren entschlossen die Inspiration und den Schwung der Sommerakademie mitzunehmen um eine Regionalgruppe zu gründen. Ehepaar Hans und Elisabeth riefen dazu am schwarzen Brett auf und so kam es am 26. Juli zu einem ersten Treffen mit Jacqueline, die ihr Doktoratsstudium in Finland absolviert. Die Harmonie stimmte auf Anhieb und so waren die drei motiviert nach weiteren Mitgliedern zu suchen. Die räumliche Distanz spielte dabei dank moderner Kommunikation und der Unterstützung durch das Büro keine Rolle. So kam es auch, dass Radio Agora, ein Sender, der kärntenweit in slowenischer und deutscher Sprache sendet von der Gründung der Regionalgruppe erfuhr. Hans und Jacqueline wurden eingeladen die Regionalgruppe in einer halbstündigen Sendung am 24. Dezember 2018 vorzustellen. Am 10. Jänner 2019 kam es dann endlich zu einem Gruppentreffen mit 14 TeilnehmerInnen in Klagenfurt. Dabei haben wir uns auf folgende Hauptthemen geeinigt: Menschenrechte und Solidarität, Klima und Umwelt, Finanztransaktionssteuer und Bedingungsloses Grundeinkommen.

Zur Neugründung unserer Regionalgruppe gab es einen Beitrag auf Radio Agora. Der Beitrag wurde am 3.1.2019 ab 14:20 gesendet und kann hier nachgehört werden.