22.11.2010, Universitätsgipfel: Sparpaket mit Vermögenssteuer in Zukunftspaket verwandeln


"Den Reichsten einen gerechten Beitrag ermöglichen"

?Die Regierung kann ihr Sparpaket ganz einfach in ein Zukunftspaket für Bildung und Familien verwandeln - durch eine Vermögenssteuer. Eine gerechte Besteuerung von Vermögen mit einem Freibetrag von 500.000 Euro würde dafür die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen. Damit würde auch den reichsten zehn Prozent ein gerechter Beitrag zur Budgetkonsolidierung und für Zukunftsinvestitionen ermöglicht werden?, kommentiert Attac-Obfrau Alexandra Strickner den heutigen Universitätsgipfel zwischen der Regierung und VertreterInnnen der Rektoren und der ÖH. 
 
 Geht es nach der Bundesregierung werden für Bankenrettung und Finanzkrise zum großen Teil jene Menschen bezahlen, die Pflege benötigen, von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind oder ein Studium absolvieren. ?Jetzt bei Sozialem, Pflege, Bildung oder Mobilität zu sparen vertieft die soziale und ökologische Krise?, sagt Strickner.
 
 Attac ruft mit zahlreichen anderen Organisationen zur Demonstration ?Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien!? am 27.11. in Wien auf: 
 http://zukunftsbudget.at
 
 Attac hat bereits im Oktober gemeinsam mit dem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis ?Wege aus der Krise? ein gerechtes und zukunftsorientiertes Budget präsentiert: Investitionen in Soziales, Pflege, Bildung, ökologisch nachhaltige Mobilität und Energieformen sind mit einer gerechten Besteuerung von Vermögen und der Abschaffung von Steuerprivilegien für Kapitaleinkommen möglich. 
 Zivilgesellschaftliches Zukunfstbudget: http://www.wege-aus-der-krise.at/fileadmin/dateien/downloads/Zivilgesellschaftliche_Budgetrede/Budget_181010.pdf