04.09.2013, F13 - Aktionstag zu Raiffeisen


Freitag den 13. September um 13 Uhr am Schwedenplatz

Seit einigen Jahren gibt es in Wien den F13: die "Unglücklichen" der Stadt deuten sich Freitag, den 13 als ihren Glückstag und machen mit vielfältigen Aktionen in der Stadt auf ihre Lage aufmerksam.
Diese Jahr beteiligen wir uns über die Blockupy Plattform an dem Aktionstag am 13. September. Das Raiffeisen Imperium soll dabei als wesentlicher Gewinner und Akteur der Krise "zerschlagen" werden.

Treffpunkt ist am Freitag den 13. September um 13 Uhr am Schwedenplatz

Bei der Aktion könnt ihr den "Zuckerballon Raika" zerschlagen - denn die Raika hat in Österreich immer noch ein Monopol auf Zucker (Agrana) und hat in den letzten Jahren den Preis für Zucker erhöht obwohl er am Weltmarkt gesunken ist. Es wird einen inhaltlichen Beitrag geben, der Blockupy und F13 zusammenbringt und die Geschäfte der Raika ansprechen wird. Außerdem wir es ein Theaterstück geben, bei der der "Krisenprofiteur Raika" zu uns spricht.


Fragt ihr Euch warum ausgerechnet Raiffeisen?
Raiffeisen ist als ehemalige Bauern-Selbsthilfe Genossenschaft - unter Abschottung von der Öffentlichkeit - heute zu einem riesigen Wirtschaftskonglomerat geworden. Der Konzern verfügt über eine Monopolstellung in mehreren Wirtschaftszweigen und spielt die Rolle eines Oligarchen, wenn man darunter die Privatisierung von Volksvermögen versteht. Kein Geschäft ist dem Unternehmen fremd: Ausgehend von der führenden Ökonomischen Rolle in der Landwirtschaft umfassen seine Aktivitäten Nahrungsmittel und Saatgut, Banken und Versicherungen, Medien und Immobilien, Baufirmen und Stahlwerke. Eine Besonderheit der Firma: Top-Funktionäre sitzen in Parlament und Landtagen, Kammern und Ministerien, Bundes- und Landesregierungen und können Raiffeisen relevante Gesetzesvorhaben vorbereiten und beschlieߟen. Statt Lobbyismus wird der direkte Eingriff in die Beschlussvorgänge der repräsentativen Demokratie praktiziert.