04.06.2014, Fördergerechtigkeit jetzt!


Förderung der landwirtschaftlichen Klein- und Mittelbetriebe und des extensiven Grünlandes im Rahmen der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik

Die nationale Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik ist in der Schlussphase. Das Marktordnungsgesetz soll in Kürze im Parlament beschlossen werden, das Programm zur ländlichen Entwicklung wurde zur Genehmigung nach Brüssel geschickt. Die kleinen und mittelgroßen Bauern und Bäuerinnen hatten in die Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik hohe Erwartungen gesetzt, denn die neuen EU-Verordnungen hätten die Möglichkeit geboten, eine Umverteilung zugunsten der kleinen und mittleren Betriebe - insbesondere in den Grünlandregionen - vorzunehmen. Die österreichischen Agrarpolitiker haben sich jedoch entschieden, eine Minimalvariante umzusetzen und nur die von Brüssel vorgeschriebene Regionalprämie einzuführen.

Attac Österreich ist solidarisch mit den Forderungen der IG Milch, der Grünen Bäuerinnen und Bauern, der Plattform Mutterkuhhaltung, des Bioverbands Erde & Saat und der ÖBV-Via Campesina Austria. Die gemeinsamen Forderungen lauten:

 - Aufschlagzahlung zur Basisprämie auf den ersten Hektaren jedes landwirtschaftlichen Betriebs durch „Umverteilungszahlung“ oder TOP-UP

- Vollständige Einführung der einheitlichen Basisprämien bis spätestens 2017

- Die Basisprämie für extensives Grünland maximal um 25% zu verringern


Weitere Details gibts es auf der Seite der Plattform "Wir haben es satt".