27.01.2016, Wir haben es satt - Menschenrechte ins Ernährungssystem


16.Februar 2016, 1090 Albert-Schweitzer-Haus

Wir stehen am Scheideweg: Soll unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt  werden oder von Agrarkonzernen?

Vom Feld bis zum Teller: Weltweit versuchen Agrar- und Ernährungsindustrie ihre Kontrolle über die Wertschöpfungskette von Nahrungsmitteln auszuweiten. Nicht nur in Europa ist ihr Einfluss auf Agrar- und Handelspolitik deutlich spürbar, sondern auch in neuen Bereichen wie der Entwicklungspolitik wächst der Einfluss des Privatsektors.

Wir haben eine andere Vision: Agrar-, Handels- und Entwicklungspolitik müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen und an den Menschenrechte orientieren, nicht an Profitinteressen. Wir stehen für Ernährungssouveränität und wollen über aktuelle Konflikte im globalen Ernährungssystem und über menschenrechtliche Wege in die Zukunft diskutieren.

PROGRAMM:
12.30 Vortrag: "Corporate Capture" - Konflikte im globalen Ernährungssystem
13.30 Themenpanels
•    Agrarpolitik: Wachstumsdogma - die Grenzen der europäischen Agrarpolitik.
•    Handelspolitik:  "Lebensmittelketten" auf dem falschen Dampfer.
•    Entwicklungspolitik:  Gefährliche Allianzen - Agrar- und Nahrungsmittelkonzerne als Entwicklungshelfer.
18.00 Podiumsdiskussion: Spannungsfelder im Ernährungssystem - Menschenrechte und Konzerninteressen.

Mit Flavio Valente (FIAN International), Maureen Jorand (CCFD), Benjamin Luig (Misereor), Elizabeth Mondejar (ATC), Jyoti Fernandes (ECVC) und VertreterInnen der „Wir haben es satt“ Plattform.

Aktuelles Detailprogramm: www.wirhabenessattaustria.wordpress.com/tagung

Anmeldung zur Tagung an office@fian.at