Termin
bis

Ein gutes Leben für alle braucht eine andere Globalisierung, Konferenz

Wien

Neoliberales Handelssystem in der Krise
Es besteht kein Zweifel, dass 25 Jahre nach der Gründung der WTO das gegenwärtige Welthandelsregime in der Krise ist. Es hat nicht zu den versprochenen Wohlstandsgewinnen für alle geführt, trägt zur Klimakrise bei und engt den Handlungsspielraum von Regierungen empfindlich ein.
Dementsprechend ist der Widerstand gegen neoliberale Handels- und Investitionsabkommen in den vergangenen 25 Jahren weltweit gewachsen – auch in Österreich und der EU. Immer mehr bekannte Ökonom*innen fordern heute eine grundlegende Umgestaltung des gegenwärtigen Handelsregimes und eine Abkehr von Investitionsabkommen, die ausländischen Investoren Sonderklagerechte zugestehen. Gleichzeitig dominieren Handelskonflikte wie jener zwischen den USA und China aber auch mit der EU die Debatte. 
In diesem Kontext versucht die EU sich weiterhin als „Unterstützerin des multilateralen Systems“ zu positionieren, jedoch ohne eine grundlegende Neuausrichtung der EU-Handelspolitik. Denn diese ist selbst Teil des Problems.
Folgende Fragen stehen im Zentrum der Konferenz:

  • Welches globale Handels- und Investitionsregime und welche EU Handels- und Investitionspolitik sind nötig, um den raschen sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen? 
  • Welche Ansatzpunkte und Strategien gibt es für die Zivilgesellschaft, diese neue Handels- und Investitionspolitik und eine andere Globalisierung auf den Weg zu bringen? 

Programm und weiter Informationen hier

Veranstalter
Attac, Global2000, KAB, ÖBV, PRO-GE, Südwind, vida, younion
Ort
ÖGB Catamaran Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Beginn
Ende