Österreich bekommt ein neues Doppelbudget - und schon jetzt ist die Kritik laut: Überall wird gespart, nur nicht da, wo es sinnvoll wäre? Am 10. Juni präsentierte Finanzminister Markus Marterbauer in der Budgetrede die geplanten Weichenstellungen. Fiscal Future Austria nimmt gemeinsam mit Budgetexpert:innen den Vorschlag aus dem Finanzministerium kritisch unter die Lupe.
- Was bedeutet das Budget für das Leben in Österreich in den nächsten Jahren?
- Welche Auswirkungen hat die Sparpolitik auf junge Menschen und soziale Gerechtigkeit?
- Gehen sich unsere Klimaziele damit überhaupt aus?
- Und: Wie sinnvoll ist es eigentlich, in der Krise zu sparen?
Außerdem wollen wir einen Blick hinter die Kulissen werfen: Wie entsteht ein Budget eigentlich, wer hat da mitzureden, wie geht es jetzt weiter? Und wie könnte ein alternatives Budget aussehen, das soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz ernst nimmt?
Ein Abend für alle, die nicht nur zuhören, sondern mitreden wollen!
Eine gemeinsame Veranstaltung mit Fiscal Future Austria.
Mitwirkende
- Lena Gerdes
Ökonomin und Geschäftsführerin von Attac Österreich. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die ökologisch und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft, internationaler Handel und sozioökonomische Modellierung.
- Oliver Picek
Chefökonom Momentum Institut, Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind (Europäische) Makroökonomie, unter anderem Leistungsbilanzungleichgewichte in der Eurozone, sowie die nationalstaatlichen Grenzen von Geld-, Fiskal-, und Beschäftigungspolitik innerhalb der Europäischen Währungsunion.
- Sigrid Stagl
Ökonomin mit Forschungsschwerpunkten Nachhaltiges Arbeiten, ökologische Makroökonomie, integrierte Bewertungsmethoden und sozioökonomische Theorie des Handelns; empirischer Fokus auf Energie und Nahrungsmittel. Derzeit ist sie Leiterin des Institute for Ecological Economics, Leiterin Kompetenzzentrum für Sustainability Transformation and Responsibility an der WU Wien und Research Group Leader am Institute for Ecological Economics.