Termin

Hunger.Macht.Profite. | Die Bäuerin, das bin ich!

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Filmtage zum Recht auf Nahrung

Die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite bringen in ganz Österreich von 12. März  bis 28. April kritische Dokumentarfilme über globale Landwirtschaft und Ernährung auf die Kinoleinwände. Die Filme zeigen die Ursachen von Hunger, die Verdrängung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und den fortschreitenden Raubbau an natürlichen Ressourcen auf. Gleichzeitig lenken sie den Blick auf jene Menschen, die sich gegen Agro-Business wehren und das Menschenrecht auf Nahrung einfordern. In anschließenden Filmgesprächen mit Aktivist*innen und Expert*innen laden die Filmtage zum gemeinsamen Austausch mit Besucher*innen ein, informieren über Alternativen, lokale Initiativen und Möglichkeiten zur Veränderung.
 

Die Bäuerin, das bin ich!
von Barbara Weber, Österreich 2018, 55 Min, deutsch

Steinbach am Attersee: vierzehn Mutterkühe, die Kälber, zwei Schweine zum Eigenverzehr, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Der Hof der Bäuerin Christine Pichler-Brix ist klein, tausend Euro wirft er im Monat ab. Der Großteil davon sind EU-Förderungen. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie jährlich fünftausend Kleinbäuer*innen österreichweit? Christine hat als erste Frau den Hof nach 250 Jahren übernommen und führt ihn nach ihren Vorstellungen. Ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft motiviert sie für die täglichen Arbeiten, die ein kleiner Hof benötigt. Mit Lebensfreude und Freiheitsgefühl führt sie den Hof in eine neue Zeit, und engagiert sich bei ÖBV - Via Campesina gegen das Verschwinden kleinbäuerlicher Strukturen.

Michaela Reisenbauer (ÖBV-Via Campesina Austria) im Filmgespräch mit Andreea Zelinka (FIAN Österreich)

Veranstalter
Attac, FIAN, normale.at, ÖBV - viacampesina
Ort
Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Beginn
Ende