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Klimasoziale Politik – Wie kann man eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten?

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Die Klimakrise ist eine soziale Krise, die Krise wird überproportional von reichen Ländern, globalen Konzernen und Menschen mit hohem Einkommen und Vermögen verursacht. Dagegen tragen die Folgen der Krise vorwiegend die Menschen, die weder Geld noch Einfluss haben, beispielsweise BewohnerInnen von Ländern des globalen Südens, Menschen mit geringem Einkommen oder MigrantInnen. Diese Menschen leben besonders oft in prekären Verhältnissen, an lauten Straßen, in engen Wohnungen ohne Möglichkeit zur Kühlung oder günstigen Heizung, und sind besonders auf öffentliche Infrastruktur wie Personenverkehr, Grünanlagen oder Nahversorgung angewiesen. Ein möglicher Ausweg aus dieser zweifachen Krise ist klimasoziale Politik, die Klimapolitik als zentrales Instrument für eine sozial gerechte, fortschrittliche und emanzipatorische Gesellschaft versteht. Umgekehrt kann die Klimapolitik nur dann erfolgreich sein kann, wenn diese sozial ist. Klimasoziale Politik fordert ein menschenwürdiges Leben, das unabhängig von wirtschaftlichen Krisen jeder und jedem die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, und strebt nach einer sozialen, inklusiven und politisch fortschrittlichen Gesellschaft, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können, ohne dabei die eigene oder die Lebensgrundlage anderer zu gefährden.

mit:
- Ernest Aigner (wissenschaftliche Mitarbeiter am Department für Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien und Co-Autor „Klimasoziale Politik – Klimasoziale Antworten auf die Pflegekrise“)
-Katharina Bohnenberger (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen und Co-Autorin „Klimasoziale Politik – Sozialpolitik für eine klimagerechte Gesellschaft“)
- Clara Moder (Referentin für Arbeitsmarkt und sozialpolitische Grundlagen bei „arbeitplus“ und Co-Autorin „Klimasoziale Politik – Armut durch Klimapolitik überwinden“)
- Mario Taschwer (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien und Co-Autor „Klimasoziale Politik – Warum grüne Geldanlagen das Klima nicht retten werden“)
  Moderation: Peter Wahl

Wir hoffen Sie/Dich virtuell begrüßen zu dürfen und bitten aus organisatorischen Gründen höflich via Mail unter oder per Telefon unter 01 / 310 88 29 um Ihre/Deine Anmeldung(en).
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