Termin

Workshop: Klassimus in unserem Aktivismus

Wien

Während soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft wächst und durch die Klima- und Umweltkrise verschärft wird, fehlt es immer noch an Räumen, sich über die Zusammenhänge  Ungerechtigkeiten und Klasse auszutauschen. Die Stimmen von Menschen mit geringerem Einkommen oder ohne akademische Bildung werden wenig gehört, obwohl sie am stärksten von der sozial-ökkologischen Krise betroffen sind.

Das Bildungskollektiv RADIX wird uns dazu Inputs liefern und unsere Arbeit reflektieren. Radix wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von Erasmus+ gefördert, es fallen darum keine Kosten für uns an.

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Was ist Klassismus?
Klassismus beschreibt strukturelle Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und der aktuellen sozialen Position. Das ist unter anderem die Ausbeutung, Abwertung und Ausgrenzung wegen der (fehlenden) Lohnarbeit, des Einkommens, der Ausbildung oder deines Klassenhintergrunds.
Konkrete Beispiele für Klassismus sind, wenn Menschen mit wenig Geld, Menschen ohne Universitätsabschluss oder Kinder von Arbeiter*innen oder Bäuer*innen z.B. deutlich weniger verdienen, in den Medien vereinfacht und abwertend dargestellt werden oder sich die Miete nur in Gegenden leisten können, in denen sie einer sehr hohen Umweltverschmutzung durch  beispielsweise Verkehrsabgase ausgesetzt sind. Klassismus ist innerlich, in Strukturen ebenso wie in zwischenmenschlichen Beziehungen tief verankert.

Ort
Volkskundemuseum (Laudongasse 15-19, 1080 Wien)
Beginn
Ende