Klimasoziale Politik

Neues Buch von Attac, Armutskonferenz & BEIGEWUM

Klimasoziale Politik

Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

Aus einer kritischen sozialwissenschaftlichen Perspektive beleuchten die AutorInnen dieses Sammelbandes, wie eine radikale Verbesserung der Lebensverhältnisse durch eine klimasoziale Politik aussehen kann. Von den menschlichen Grundbedürfnissen nach Gesundheit und einer schönen Wohnung, nach Mobilität und einem guten Einkommen ausgehend, werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Gesellschaft aufzubauen. Wie wir zu so einer Gesellschaft kommen, wird in den nächsten Jahren ein sehr umstrittenes und drängendes Thema werden.

Dieses Buch vereint Beiträge, die Wege aus der ökologischen und sozialen Sackgasse aufzeigen, es definiert die grundsätzlichen Begriffe, bildet verschiedene Zugänge ab und beschreibt nüchtern und ohne Alarmismus die jetzt notwendigen politischen Schritte.

Stimmen zum Buch

"Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen wir vom Wollen ganz schnell ins Tun kommen. Denn was nutzen die höchsten Ziele, wenn wir nicht genug tun, um sie auch zu erreichen. Ich bin mir sicher: Wenn wir alle an einem Strang ziehen, schaffen wir das auch." (Alexander Van der Bellen, Bundespräsident)

"Die Klimakrise ist die soziale Frage unserer Zeit: Klimapolitik, die Macht- und Eigentumsverhältnisse nicht im Blick hat, verschärft soziale Ungerechtigkeit, statt sie zu bekämpfen." (Barbara Blaha, Leiterin Momentum Institut)

"Autor*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft ergänzen einander in diesem Buch produktiv. Die Beiträge lassen uns nicht nur eine nachhaltige Zukunft herbeisehnen, sondern erläutern auch, welche institutionellen Veränderungen sie ermöglichen." (Sigrid Stagl, Professorin der Ökonomie, WU Wien)

"Über 30 durchaus junge Autor_innen mit beachtlicher Kompetenz und Karriere zeigen vorrangig im Teamwork die Vielfalt der Themen auf, die wir angehen müssen, um die Klimakrise zu meistern. (...) Das Buch liefert wichtige Punkte, aber keine fertigen Serviervorschläge für die Politik, dafür durchaus selbstkritische Reflexionen aus der Klimabewegung. Gesellschaftspolitisches Engagement, so der Tenor, ist ein unverzichtbarer Teil der Lösung." (Augustin 540, 17.11.2021)

"Die Autorinnen und Autoren sehen das Problem Klimawandel als Folge der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen in einer kapitalistischen Gesellschaft. Das Buch liefert zahlreiche Vorschläge, wie auf kommunaler, nationaler und globaler Ebene eine Transformation in Richtung einer ökologischeren und sozialeren Gesellschaft gelingen könnte." (Auszug Falter 45/21, 10.11.2021)

Klimasoziale Politik. Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten
Hardcover
220 Seiten | € 17,00
ISBN 978-3-903290-65-5
Verlag bahoe books 2021
Armutskonferenz, Attac, BEIGEWUM

Termine

24. November, 18:00 Uhr | online

Klimasoziale Politik – Wie kann man eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten?

Die Klimakrise ist eine soziale Krise, die Krise wird überproportional von reichen Ländern, globalen Konzernen und Menschen mit hohem Einkommen und Vermögen verursacht. Dagegen tragen die Folgen der Krise vorwiegend die Menschen, die weder Geld noch Einfluss haben, beispielsweise BewohnerInnen von Ländern des globalen Südens, Menschen mit geringem Einkommen oder MigrantInnen. Diese Menschen leben besonders oft in prekären Verhältnissen, an lauten Straßen, in engen Wohnungen ohne Möglichkeit zur Kühlung oder günstigen Heizung, und sind besonders auf öffentliche Infrastruktur wie Personenverkehr, Grünanlagen oder Nahversorgung angewiesen. Ein möglicher Ausweg aus dieser zweifachen Krise ist klimasoziale Politik, die Klimapolitik als zentrales Instrument für eine sozial gerechte, fortschrittliche und emanzipatorische Gesellschaft versteht. Umgekehrt kann die Klimapolitik nur dann erfolgreich sein kann, wenn diese sozial ist. Klimasoziale Politik fordert ein menschenwürdiges Leben, das unabhängig von wirtschaftlichen Krisen jeder und jedem die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, und strebt nach einer sozialen, inklusiven und politisch fortschrittlichen Gesellschaft, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können, ohne dabei die eigene oder die Lebensgrundlage anderer zu gefährden.

mit:
- Ernest Aigner (wissenschaftliche Mitarbeiter am Department für Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien und Co-Autor „Klimasoziale Politik – Klimasoziale Antworten auf die Pflegekrise“)
-Katharina Bohnenberger (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen und Co-Autorin „Klimasoziale Politik – Sozialpolitik für eine klimagerechte Gesellschaft“)
- Clara Moder (Referentin für Arbeitsmarkt und sozialpolitische Grundlagen bei „arbeitplus“ und Co-Autorin „Klimasoziale Politik – Armut durch Klimapolitik überwinden“)
- Mario Taschwer (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien und Co-Autor „Klimasoziale Politik – Warum grüne Geldanlagen das Klima nicht retten werden“)
 

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Klimasoziale Politik

Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten

Hsg. Attac, Armutskonferenz, BEIGEWUM

Preis:
17.00 €

Für Anfang 2022 sind Buchpräsentationen in Graz, Klagenfurt und Linz in Planung.
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