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Wohin steuert die EU-Agrarpolitik?

Podiumsveranstaltung
AgrarAttac
Beginn:Di. 30.10.18, 18:30
Veranstaltungsort:Wien
Adresse:BOKU, EH 05 (Exner-aus), Peter Jordan Straße 82, 1190 Wien
VeranstalterIn:AgrarAttac, ÖBV – Via Campesina Austria
Biologische Landwirtschaft und regionale Lebensmittelnetzwerke stehen gesellschaftlich hoch im Kurs. Dennoch schließen 4 Betriebe täglich ihre Hoftüren, da sie am Markt nicht mithalten können.

Durch die EU-Agrarpolitik wird Steuergeld für den Erhalt der europäischen Landwirtschaft ausgegeben. Doch wofür genau eigentlich? Welche Landwirtschaft wird da gefördert? Wie umweltfreundlich ist diese Politik eigentlich? Und warum sperren dennoch so viele Betriebe zu? Was sind die Alternativen?

Eine neue Reform der GAP steht vor der Tür. Nationale Spielräume sollen größer werden. Wird damit ein Standortwettbewerb nach unten befeuert oder ist es vielmehr der Ausweg aus dem Bürokratie‐Dschungel der gemeinsamen Agrarpolitik? Wohin geht die Reise und wie wirkt sich das auf die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich, Europa und anderswo aus?

Die Zukunft der EU-Agrarpolitik diskutieren wir mit:

  • Thomas Waitz (Europa-Parlamentarier für die Grünen)
  • Klaus Salhofer (Professor für Agrarpolitik, Inst. f. nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Boku)
  • Julianna Fehlinger (Österr. Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung, Attac Österreich)
  • N.N.
  
Moderation: Lisa Bolyos

Eine Veranstaltung von AgrarAttac und der ÖBV.

AgrarAttac:
Wir befassen uns mit den umfassenden Themen Landwirtschaft und Ernährung und diskutieren diese in ihren verschiedensten Facetten. Dabei versuchen wir Hunger, Gesundheit, Konsum, Agrarhandel, Umwelt, Migration, Verkehr/Transport, Artenvielfalt, ... in einen  gemeinsamen globalen Kontext zu setzen und zu verstehen wie unsere Lebensweise und unser Verhalten dazu in Beziehung stehen.

Die Österreichische Berg‐ und Kleinbäuer_innen Vereinigung
(ÖBV – Via Campesina Austria): Wir sind Bäuerinnen und Bauern, die sich seit mehr als 40 Jahren gemeinsam mit anderen Menschen für den Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft einsetzen. Wir treten ein für eine umweltgerechte Landwirtschaft bei gleichzeitig gerechter Entlohnung. Für die Umsetzung dieser Ziele brauchen wir die enge Zusammenarbeit mit Verbraucher_innen und engagierten Bürger_innen.