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Diskussionsveranstaltung zu den UN-Verhandlungen

Investitionen ja, Sonderklagerechte für Konzerne nein!
Wien
Beginn:Mi. 16.10.19, 18:30
Veranstaltungsort:Wien
Adresse:Younion, Maria-Theresien-Straße 11, 1090 Wien
Investitionen ja - Sonderklagerechte von Konzernen nein!
Alternativen zu einem globalen Investitionsschiedssystem.

Vom 14.-18. Oktober wird an der UNO in Wien über ein neues multilaterales Investitionsschiedssystem (MIC) verhandelt. Dort möchte vor allem die EU das weit kritisierte ISDS-System, mit dem Konzerne Staaten wegen Profitverlusten durch neue Gesetze für Menschen oder Klimaschutz verklagen können, betonieren. In Zeiten der Klimakrise würden Fälle wie die UNIPER Klage gegen die Niederlande wegen dem Kohleausstieg damit noch mehr Berechtigung bekommen. Ein absolutes No-Go.
Besonders aus dem globalen Süden gibt es viel berechtigte Kritik an dem Verfahren und den neuen Vorschlägen.
Wir bringen NGO-Expert*innen, einen Vertreter der südafrikanischen Delegation für die Verhandlungen und österreichische Politiker*innen zusammen, um über Alternativen zu ISDS zu sprechen.

* Ablauf *
Keynote
Ein multilaterales Investitionsschiedssystem: Was sind die Alternativen?
Nathalie Bernasconi-Osterwalder, IISD (International Institute for Sustainable Development)

Podiumsdiskussion
* Mustaqeem De Gama, Ständige Vertretung Südafrikas in Genf (angefragt)
* Jan Krainer, Abgeordneter zum österreichischen Parlament, SPÖ
* Leonore Gewessler, Abgeordnete zum österreichischen Parlament, Die Grünen
* André von Walter, Vertreter der EU-Kommission bei UNICTRAL Verhandlungen
* Nathalie Bernasconi-Osterwalder, IISD

Moderation: Alexandra Strickner, Attac Österreich
Gemeinsamer Ausklang

Wir freuen uns auf euch!