Wir wollen mit einem Symposium unter dem Titel „Globale Machtverschiebungen bringen neue Kriege. Welche Friedensperspektiven gibt es?“ folgende Themen diskutieren:
- Globale Machtverschiebung, ihre wirtschaftlichen Hintergründe und militärischen / kriegerischen Auswirkungen
- Geopolitische Interessenskonflikte und ihr Einfluss auf Kriege im Globalen Süden. Dieser Aspekt wird am Beispiel des Sudan erörtert werden. Beleuchtet werden sollen weiters Aktivitäten der regionalen Friedensbewegung und die Rolle der Frauen darin.
- Die Neutralität als positive Vorgabe für die österreichische Friedensbewegung und für deren Möglichkeiten im internationalen Zusammenhang.
Als Podiumsgäste dürfen wir folgende Expert:innen begrüßen:
MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch, Politikwissenschafterin und Ökonomin, Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Wien und Klagenfurt. (Gast-)Professuren u. a. in Peking, Istanbul, Budapest, Graz, zuletzt Vertretungsprofessur für Internationale Politik an der Universität Wien. 2002–2005 Vorsitzende der Expert/inn/engruppe des Europarats zu Gender Budgeting. Arbeitsschwerpunkte: politische Ökonomie, politische Theorien, feministische Ökonomie.
Dr.in Eva Khair MBBS MSc BSc (Sudan Global Consortium Group, #Women4Sudan, Sudan/UK). Eva Khair ist eine britisch-sudanesische Ärztin, ehemalige UN-Diplomatin und Senior Fellow für „Frauen, Frieden und Sicherheit“ an der London School of Economics. Sie leitet die Sudan Global Consortium Group, die sich für den Friedensprozess im Sudan, in der Region und in der Diaspora einsetzt. Als Gründerin der Solidaritätskampagne #Women4Sudan engagiert sie sich insbesondere für die Rechte und den Schutz von Frauen und Mädchen.
Univ.-Prof. i.R. Dr. Werner Wintersteiner, Gründungsdirektor des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung an der Universität Klagenfurt. Als einer der führenden österreichischen Friedensforscher beschäftigt er sich in seiner Arbeit mit Friedenspädagogik, globaler Bürgerschaft, Friedensbewegungen und Transkulturalität.
Moderation: Martin Hochegger, GIFFUN
Das Symposium wird von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und der Stadt Graz unterstützt. Der Aufruf zur Veranstaltung liegt diesem Schreiben bei.