Attac im WUK

Kooperation „Welt(en) in Bewegung“

Die Welt ist mehr denn je in Bewegung – und politisch sind mit all diesen Entwicklungen sprichwörtlich gesellschaftspolitische Welten in Bewegung!

  • Wird die Zivilgesellschaft mit den massiven Einschränkungen von Freiheits- und Menschenrechten mit abgeschafft – oder sind genau diese Entwicklungen der notwendige Ansporn für viele sich jetzt mehr denn je in sozialen Bewegungen zu engagieren?
  • Wie sehen die Gegenmaßnahmen aus, wie sammelt sich Gegenmacht zu neoliberal-autoritären Regimen und welche inhaltlichen Alternativen gibt es?
  • Wie kann eine alternative Wirtschaftspolitik aussehen, die auf sozialer Sicherheit beruht, die Menschenrechte respektiert und eine nachhaltige Entwicklung als wesentliche Säule begreift?

Nächster Termin

Wird in Kürze bekannt gegeben.

Im Zentrum der Kooperation Attac im WUK stehen Filmvorführungen mit anschließender Diskussion, sowie inhatliche Sonderveranstaltungen wie Buchpräsentationen, Ausstellungen und Vorträge.

Aktuelle politische Diskurse sollen damit noch stärker im Zentrum der Stadt verankert werden.

Filmabende 2026

9.6. EACOP: A crude reality

Dokumentarfilm | Produced by StopEACOP & 350.org | ca. 45 Minuten | englisch mit englischen Untertiteln

EACOP: A crude reality puts the spotlight on the negative socio-economic and environmental impacts posed by the planned East African Crude Oil Pipeline. The film features the testimonies of communities directly affected by the Total Energies’ mega project as well as activists raising alarm on the threats posed by the pipeline to livelihoods, sensitive ecosystems and the climate. The pipeline, which will run from Hoima in Uganda to Tanga in Tanzania has been the center of controversy globally, following sustained opposition by community members and climate activists. 

Climate activists under the Stop EACOP coalition have been unrelenting in calling on financial institutions to distance themselves from the proposed pipeline, resulting in 24 commercial banks and 18 (re)insurers committing to not supporting the project. 

Im Anschluss: Anna Lena Buchleitner und Michael Ladurner (Attac) im Gespräch mit Aktivist*innen aus Uganda: Janepher Baitwamasa (Programmkoordinatorin der community-based Organisation Navigators of Development Association, NAVODA), Nicholas Omonuk Okoit (Klimaaktivist und Kolumnist aus Uganda) und Christopher Opio (Teamlead der Grassroots Organisation Oil Refinery Residents Association, ORRA). 

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Zeit: Dienstag, 09.06.2026 | 19.00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr
Wo: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: freie Spende

Barrierefrei zugänglich.

Im Rahmen der WUK%Attac Kooperation "Welt(en) in Bewegung"

20.4. Scars of Growth

Dokumentarfilm | Drehbuch & Regie: Monika Grassl und Linda Osusky | Österreich, Deutschland 2024 | 90 Minuten

Der Green Deal, Europas grüne Wachstumsstrategie, ist das Rezept aus Brüssel, um den Planeten vor dem Klimakollaps zu retten. Weiter Autofahren wie bisher ohne die Luft zu verschmutzen. Günstiger Strom aus Sonne und Wind, ganz klimaneutral. Mit Elektroautos und erneuerbaren Energien will die EU das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig den Planeten schützen. Aber ist das überhaupt möglich?

Grüne Technologien brauchen nicht nur Sonne und Wind, sie benötigen viele kritische Metalle, die von Drittländern, allen voran von China, geliefert werden. Um Abhängigkeiten zu verringern, wollen EU-Politiker*innen nun „grüne“ Minen in Europa fördern. Ausgerechnet eine Industrie, deren Umweltbilanz alles andere als grün ist, soll Europa nun helfen, klimaneutral zu werden. Den Preis dafür sollen Menschen an der Peripherie Europas bezahlen. Einer davon ist Héctor, ein spanischer Bauer, der um sein Land kämpft. Oder Matti undKarin Niia, zwei indigene Rentierzüchter aus Nordschweden, die ihre Traditionen erhalten möchten. Sie fürchten, für die Energiewende geopfert zu werden und sind entschlossen, gegen die Minen-Projekte zu kämpfen, die ihre Lebensweise bedrohen.

Währenddessen herrscht bei Bergbaufirmen Goldgräberstimmung und in Brüssel arbeiten Politiker*innen an einem neuen europäischen Rohstoffgesetz, das die Wiedereröffnung von Minen erleichtern soll. Die Industrie beschwichtigt die Sorgen der Betroffenen und verspricht nachhaltigen und verantwortungsvollen Bergbau. In den österreichischen Bergen und in der schwedischen Arktis gibt es bereits erste Best-Practice-Beispiele. Doch Kritiker wie Diego, ein Rohstoffspezialist einer Umwelt-NGO in Brüssel, sind überzeugt, dass mehr Bergbau im Kampf gegen den Klimawandel der falsche Weg ist und die Bergbauindustrie nur ihr Image aufpolieren will, um wieder groß ins Geschäft zukommen. Während die Firmen in Brüssel Lobbyarbeit betreiben, reist der gebürtige Peruaner quer durch Europa. Dabei trifft er auf lokale Gemeinschaften und Aktivist*innen sowie führende Vertreter*innen der Bergbauindustrie, um herauszufinden, ob der Bergbau jemals wirklich nachhaltig sein kann.

Im Anschluss: Anna Lena Buchleitner und Michael Ladurner (Attac) im Gespräch mit Linda Osusky, Regisseurin des Films.

Zeit: Montag, 20.04.2026 | 19.00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr
Wo: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: freie Spende

Barrierefrei zugänglich.

Im Rahmen der WUK%Attac Kooperation "Welt(en) in Bewegung"

16.3. The Scramble of Hydrogen in South Africa

Dokumentarfilm 2025 | 31 Minuten | engl. mit dt. UT

Die Staats- und Regierungschef*innen der EU feiern grünen Wasserstoff als Lösung für das Klimaproblem und als Wunderwaffe zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Damit haben sie einen neuen globalen Goldrausch ausgelöst - mit Südafrika als wichtigstem Lieferanten. Die Gemeinden dort werden aber im Namen der „grünen Wende” Europas vertrieben, verschmutzt und zum Schweigen gebracht. Hinter dem Versprechen von Arbeitsplätzen und einer kohlenstoffarmen Entwicklung verbirgt sich eine düstere Geschichte.

Der Dokumentarfilm begleitet Forscher*innen der Lobby-Überwachungs-NGO Corporate Europe Observatory, die die Wasserstoffambitionen der EU von den Entscheidungsträgern in Brüssel bis hin zu den südafrikanischen Gemeinden im Zentrum der geplanten Megaprojekte verfolgen. Was sagen diese dazu und welche Folgen wird dies haben – und wie sollte eine gerechte Energiewende wirklich aussehen?

Im Anschluss Filmgespräch: Anna Lena Buchleitner und Michael Ladurner (Attac) im Gespräch mit Pascoe Sabido (Researcher und Campaigner bei CEO, Corporate Europe Observatory; er hat den Film produziert), Christine Sommer und Gundula Neumann (Lebensraum Pannonia - ein Verein, der sich gegen eine Wasserstofffabrik in Zurndorf/Burgenland einsetzt). 

Anmerkung: Da der Film nur 30 Minuten dauert, werden wir diesmal mehr Zeit für das Filmgespräch nutzen. Das Gespräch findet auf deutsch und englisch statt.

Zeit: Montag, 16.03.2026 | 19.00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr
Wo: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: freie Spende

Barrierefrei zugänglich.

Im Rahmen der WUK%Attac Kooperation "Welt(en) in Bewegung"

27.1. Wir werden alle sterben

Dokumentarfilm, D 2024 | Regie: Ben Knight | 93 min.

Klimakatastrophe, Atomkrieg, Sorge vor Rechtsruck, Faschismus und Bürgerkrieg: Ben lebt und arbeitet als Journalist in Berlin und ihm setzen die andauernden Krisen zu. Also reist er von Berlin nach London, nach Kansas, nach Norwegen und schließlich ins Zentrum des Weltuntergangs, dem Chicxulub-Meteoriten-Krater in Mexiko. Er will von jenen lernen, die sich auf den sozialen und ökologischen Zusammenbruch vorbereiten, ob man sie nun „Prepper“, „Doomer“ oder „Bunkerbewohner“ nennt – die internationale „Collapse-Community“ ist größer als gedacht.

Ein (überwiegend) lustiger Dokumentarfilm von Ben Knight über Weltuntergangsängste und allzumenschliche Coping-Strategien.

“Ich habe alles an diesem Film geliebt. Die Melancholie, den Humor, die leise Verzweiflung, die Albernheit unserer Spezies – und wie es Ben Knight gelingt, die Ratlosigkeit vieler in unserer absurden Zeit zu etwas Positiven, Unterhaltsamen zu verdichten.” (Sibylle Berg, Autorin)

Deutsch/Englische Originalfassung mit dt. UT

Im Anschluss Filmgespräch mit Leonhard (Psychologists for Future Österreich), Anna Lena Buchleitner und Michael Ladurner (Attac) 

Zeit: Dienstag, 27.01.2026 | 19.00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr
Wo: WUK, Foyer, Eingang C (Währinger Straße 59, 1090 Wien)
Eintritt: freie Spende

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