Sie sagen „Bürokratie abbauen“ – und meinen damit unsere Rechte. Vorangetrieben von der Konzernlobby und der EU-Kommission werden wichtige Schutzregeln für Menschen und die Natur mit der sprichwörtlichen „Kettensäge“ ausgehöhlt. Aber kann mit blinder Deregulierung den gegenwärtigen Krisen begegnet werden? Wie könnte eine vorausschauende Wirtschaftspolitik die Weichen für Investitionen in die Zukunft und ein gutes Leben für alle stellen? Welche Maßnahmen braucht es, um den Industriestandort Europa zu sichern, Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu schützen?
Abendveranstaltung:
Welche Wirtschaftspolitik als Alternative zur EU-Deregulierung?
Wann: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 17:00 – 19:00 Uhr
Wo: Haus der EU, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Keynote:
- Prof. (FH) Elisabeth Springler, Fachhochschule des BFI Wien
Panel:
- MEP Evelyn Regner (S&D)
- Lena Schilling (Grüne - angefragt)
- NRAbg. Michael Bernhard (Neos)
- Alexandra Strickner (GLOBAL 2000) ,
- Moderation: Ines Omann
Veranstalterin: Plattform „Kettensäge Stoppen!“
Tagesveranstaltung:
Kettensäge Stoppen! Welche Wirtschaftspolitik als Alternative zur EU-Deregulierung?
Was ändert sich im Alltag, wenn die EU-Deregulierungsagenda umgesetzt wird?
Wann: Donnerstag, 2. Oktober 2026, 9.00 - 13.00 Uhr
Wo:Catamaran, Johann Böhm Platz 1 , 1020 Wien
Im ersten Teil der Tagesveranstaltungen erhalten Teilnehmer:innen einen Einblick in die konkreten Auswirkungen des Abbaus von Schutzrechten und Regulierungen durch Ted Talks von
- Max Schrems (noyb) – Digitale Rechte und Schutzstandards
- Martin Müller (ÖGB) – Arbeitnehmer:innenrechte
- Gregor Schamschula (Ökobüro) – Umweltschutz
- Fritz Loidl (Bio-Bauer) – Regulierung von Pestiziden
- Thabata Pena Pereira (Anwältin & Aktivistin) - Lieferketten & Menschenrechte
- Magdalena Pitzer (Kettensäge stoppen!) - Zivilgesellschaftliche Beteiligung
Welche Wirtschaftspolitik bringt uns in ein zukunftsfähiges Europa?
Im zweiten Teil stellen wir Kernelemente der Wirtschaftspolitik vor, die es jetzt braucht, um ein zukunftsfähiges Europa voranzubringen und tauschen uns über Schritte dorthin aus.
Das finale Programm
Veranstalterin: Plattform „Kettensäge Stoppen!“
About: Die Plattform „Kettensäge stoppen!“ wird von ÖGB und AK sowie Organisationen der Zivilgesellschaft getragen. Gemeinsam bündeln wir unsere Expertise, um die Auswirkungen der aktuellen EU-Vorschläge zum Abbau von Regeln, die Menschen und Umwelt schützen, sichtbar zu machen und diesen entgegenzutreten. Gleichzeitig zeigen wir auf, welche politischen Maßnahmen tatsächlich Arbeitsplätze schaffen, den Alltag für Menschen leistbar und einfach machen sowie unsere Umwelt und unser Klima wirksam schützen.