Wie neoliberale „Sachzwänge“ die Demokratie untergraben
Ob Sparpolitik, Privatisierungen oder Aufrüstung – politische Entscheidungen werden oft als „alternativlos“ präsentiert. Doch wenn zentrale Fragen als Sachzwang gelten, schrumpft der demokratische Gestaltungsspielraum und es wächst der Eindruck, politische Mitwirkung sei ohnehin sinnlos.
Seit der neoliberalen Wende wurden Verteilungsfragen entpolitisiert und öffentliche Bereiche dem Markt überlassen. Demokratie droht zur Fassade zu werden, während wirtschaftliche Interessen dominieren.
Welche Alternativen gibt es – und wie lässt sich demokratischer Handlungsspielraum zurückgewinnen?
Darüber wollen wir mit dir diskutieren! Komm vorbei, bring deine Freund:innen mit und teile deine Perspektiven.
Eine Veranstaltung der Arbeiterkammer Wien gemeinsam mit Attac Österreich, Foresight und Zentrum Polis im Rahmen der Aktionstage politische Bildung 2026.
Emil Engels, Vorstand Attac Österreich
Boris Ginner, Arbeiterkammer Wien
... ist Politikwissenschaftler und derzeit als Referent für politische Bildung in der bildungspolitischen Abteilung der Arbeiterkammer Wien tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiebildung, Praktika, Interessensvertretung, Jugendpolitik.
Martina Zandonella, Foresight
... ist Psychologin und Sozialwissenschafterin am Wiener SORA-Institut. Sie forscht zu Demokratie, Partizipation und den Folgen der Pandemie, allen voran im Kontext von sozialer Ungleichheit.
Moderation: Patricia Hladschik, Zentrum polis
... ist Geschäftsführerin von Zentrum polis - Politik Lernen in der Schule und Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Politische Bildung.
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