Sprache als politisches Instrument für Aufrüstung und Militarisierung
Wer für Aufrüstung und Militarisierung werben will, muss dafür auch die Köpfe der Menschen gewinnen – und dabei spielt Sprache als politisches Instrument eine wesentliche Rolle. Begriffe wie "Kriegstüchtigkeit" und "Friedenssicherung", Waffen als "Schutzschirme" oder die Darstellung diplomatischer Alternativen als "Schwäche" prägen zunehmend den öffentlichen Diskurs. Gleichzeitig werden friedensengagierte Menschen und Pazifist:innen nicht selten als naiv oder realitätsfern dargestellt.
Wie funktioniert diese sprachliche Aufrüstung? Welche Wirkung hat sie auf unsere Wahrnehmung von Frieden, Krieg und Sicherheit – und wie können solche Dynamiken durchbrochen werden?
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung in einem Vortrag mit anschließender Diskussion.
🎙 Vortrag: Ruth Wodak, international bekannte und vielfach ausgezeichnete Sprachsoziologin und Diskursforscherin (u.a. Wittgensteinpreis für Spitzenforscher:innen, Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich, Käthe-Leichter-Lebenswerk-Preis und Bruno-Kreisky-Preis).
🎟: Freier Eintritt