28.07.2018, BILD: Kurz am Schneeberg: Attac Protest gegen 12-Stunden Tag


Kurz lässt bei der Wanderung Kritikerinnen abdrängen

Bei der Wanderung von Sebastian Kurz auf den Schneeberg, weht der frische Wind der neuen Bundesregierung: Ein Wind der sozialen Kälte und Ignoranz. In traditionellen Dirndln gekleidet intervenieren die Attac Aktivistinnen in die Selbstinszenierung des Bundeskanzlers als „Heiland“. Statt ein Geschenk der Frauen anzunehmen, weist der Kanzler seine Security an, die Frauen abzudrängen.

Dennoch lüften die Aktivistinnen ihre Dirndl-Schürzen und entblößen, was Bundeskanzler Kurz in seiner Selbstdarstellung so gerne verschweigt: Dass er mit seiner Bundesregierung gegen den Widerstand der Bevölkerung den 12-Stunden Tag durchsetzt.

„Wir wollen nicht länger zusehen, wie Bundeskanzler Kurz mit unserer Angst spielt und eine Politik vorantreibt, die uns alle ausbrennt. Wir sagen nein zum 12 Stunden Tag und Ja zur sozialen Sicherheit.“, so Julianna Fehlinger von Attac.

Statt Kritik offen zu begegnen, zerrt das Sicherheitspersonal an den Kleidern der Frauen. Die Botschaften auf den Schürzen können dennoch nicht ignoriert werden.

„Zusätzlicher Druck in Arbeitsalltag und Kürzungen der Sozialen Sicherheit, das ist die Veränderung die der Bundeskanzler meint mit „es ist Zeit“. Kurz verspricht mehr Sicherheit, doch tatsächlich zerstört er die soziale Sicherheit von uns allen. Seine Politik schützt Reiche und Konzerne. Die Notstandshilfe soll gestrichen werden, Kinderbetreuung wird zurückgeschraubt und die Förderung von Frauenprojekten gekürzt. Jene, die den Schutz brauchen, gehen also leer aus. Bergauf, geht’s mit Sebastian Kurz nur für Reiche und Konzerne, doch für uns Menschen geht’s bergab.“, betont Fehlinger.

Fotos unter: https://www.flickr.com/photos/attac-austria/

(c) Attac 


Rückfragen: Julianna Fehlinger 0664 750 89 612

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