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Blockupy-Aktionstag auch in Wien

Fahrradtour: Orte der Krise – Orte des Widerstands - BILD

Am 31. Mai wird das breite internationale Bündnis Blockupy* mit einer Massenblockade der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt/Main gegen die europaweite Verarmungspolitik protestieren.  Heuer werden gleich zwei Autobusse AktivistInnen aus Österreich zu den Protesten nach Frankfurt bringen, denn, so das Blockupy-Wien Bündnis. „Wenn ganz Europa von der autoritären Politik der Troika betroffen ist, muss auch der Widerstand dagegen international sein!“

Zahlreiche Blockupy-AktivistInnen protestierten bereist am 28. Mai in Wien. Im Rahmen der Fahrradtour „Orte der Krise – Orte des Widerstands“ wurde am Dienstag, zwei Tage vor der Abfahrt nach Frankfurt – auf die unterschiedlichen Formen autoritärer kapitalistischer Krisenpolitik hingewiesen. Das Schubhaftgefängnis Rossauer Lände wurde ebenso besucht wie die Österreichische Nationalbank, der für die Räumung der Landbesetzung im Wiener Donaufeld verantwortliche Stadtrat Michael Ludwig und das Arbeitsmarktservice in der Währinger Gürtel. Bunte und kreative Aktionen machten auf diese autoritären „Orte der Krise“ aufmerksam, zeigten aber auch die vielfältigen Aktivitäten des Widerstands und alternativer Krisenlösungen „von unten“ auf.

Die Abfahrt der Busse nach Frankfurt ist am Donnerstag um 8.30 Uhr am Westbahnhof

Blockupy Wien: wien.blockupy-frankfurt.org
Blockupy Frankfurt: blockupy-frankfurt.org

Pressekontakt in Frankfurt:
Julianna Fehlinger: 0664/ 75089612
Lisa Mittendrein: 0664/42121680

* Blockupy ist ein Bündnis, in dem zahlreiche Gruppen, Organisationen und einzelne AktivistInnen mitarbeiten. Es beteiligen sich Attac-AktivistInnen, Gewerkschaften, antirassistische Netzwerke, Parteien, Occupy-AktivistInnen, Erwerbsloseninitiativen, studentische Gruppen, Nord-Süd-, Friedens- und Umweltinitiativen, die Linksjugend [‘solid], die Grüne Jugend sowie linke Zusammenschlüsse wie die Interventionistische Linke und das Ums-Ganze-Bündnis.