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Pünktlich zur EU-Präsidentschaft: Aktualisierte Auflage von "Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist"

Mehr EU“ ist keine Antwort auf Krisensymptome wie Flucht und das Erstarken der Rechten


"Präzise geschrieben. Unbequem nahe an der Wahrheit."
James K. Galbraith, US-Ökonom, Prof. an der University of Texas, Austin.

"Attac liefert die Referenz für kritische EU-Debatten in Österreich."
Valentin Wedl, Leiter der Abteilung EU und Internationales der Arbeiterkammer Wien

"Eine der wichtigsten deutschsprachigen politisch-wissenschaftlichen Publikationen zur EU der letzten Jahre."
Ulrich Brand, Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Wien



Mit der österreichischen EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 ist eine weitere autoritäre und neoliberale Vertiefung der EU zu erwarten. Mit dem Motto „Ein Europa das schützt“ lässt die österreichische Regierung keinen Zweifel daran, dass Europa vor Geflüchteten und MuslimInnen geschützt werden sollte. Pünktlich zu ihrem Start erscheint dieser Tage das Attac-Buch "Entzauberte Union. Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist" in überarbeiteter 3. Auflage. Es enthält ein neues Vorwort des Politikwissenschaftlers Ulrich Brand.

"Wer glaubt „mehr EU“ wäre die Antwort auf die Krisensymptome wie Flucht und das Erstarken der Rechten, wird enttäuscht werden. Denn in ihrem Kern ist die EU selbst ein Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch auf globaler Ebene", erklärt Co-Autor Ralph Guth. Fluchtgründe wie Krieg und Armut auf engste mit dem in der EU vorherrschenden neoliberalen Politikmodell verbunden - sei es die auf „globale Wettbewerbsfähigkeit“ gedrillte EU-Handels- und Agrarpolitik, die aggressive EU-Rohstoff- und Energiepolitik, die Liberalisierung der Finanzmärkte, die rasch zunehmende Ungleichheit oder die Verschärfung der Klimakrise. Doch paradoxerweise macht es die Sorge vor einem weiteren Aufstieg rechter und rechtsextremer Parteien vielen Menschen unmöglich die EU grundsätzlich zu hinterfragen.

Attac liefert mit "Entzauberte Union"den Anstoß für einen neuen Umgang mit der EU

Hat die EU überhaupt das Potenzial, jenes „soziale und demokratische Europa“ zu werden, das uns seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert wird? Welche Spielräume für progressive Politik gibt es innerhalb der EU-Strukturen? Für welche Projekte ist es nötig, bewusst mit EU-Regeln zu brechen, wofür gilt es Alternativen von unten aufzubauen? Wie könnte internationale Zusammenarbeit abseits der EU aussehen? Und wie können soziale Bewegungen Kräfteverhältnisse verändern und die nötige Macht aufbauen, um emanzipatorische Politik durchzusetzen?  Um Antworten auf diese Fragen zu finden ist es nötig, viele unserer liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Ziel des neuen Attac-Buches ist es mit der Vision eines guten Lebens für alle Menschen wieder in die politische Offensive zu kommen.

Download:Leseprobe; Cover
Kontakt für Rezensionsexemplare: David Walch, presseATTAC@attac.at


 


Entzauberte Union
Warum die EU nicht zu retten und ein Austritt keine Lösung ist
Herausgegeben von Attac / 3. Auflage mit einem Vorwort von Ulrich Brand

Mit Beiträgen von: Fabiane Baxewanos, Joachim Becker, Julia Eder, Stefan Ederer, Julianna Fehlinger, Manuel Grebenjak, Ralph Guth, Johannes Jäger, Elisabeth Klatzer, Martin Konecny, Markus Koza, Christine Mayrhuber, Lisa Mittendrein, Andreas Novy, Lukas Oberndorfer, James O’Nions, Thomas Roithner, Bue Rübner, Christa Schlager, Etienne Schneider, Valentin Schwarz, Alexandra Strickner, Simon Theurl, Michael Torner, Peter Wahl, David Walch, Carla Weinzierl, Manuela Zechner



Mandelbaum Verlag
edition Kritik & Utopie
250 Seiten, EUR 15,00
ISBN: 978-3-85476-669-8
Oktober 2017

Kontakt Attac Österreich:
David Walch, Pressesprecher
presseATTAC@attac.at
Tel: + 43 1/544 00 10-10; M: + 43 650/544 00 10

Kontakt Mandelbaum Verlag:
Martin Birkner
birknerATTAC@mandelbaum.at
Tel: +43/1 535 3477-22