Wo: Velden CAP Wörth am Wörthersee, Seecorso 39, 9220 Velden am Wörthersee
Beginn der Generalversammlung: 15:00 Uhr
Tagesordnung:
- Begrüßung und Eröffnung der Generalversammlung
- Bestätigung der Sitzungsleitung
- Bericht des Vorstands
- Bericht des Kassiers
- Bericht der Rechnungsprüfung
- Entlastung des Vorstands
- Vorstellung der Kandidat*innen für die Wahl von Vorstand und Rechnungsprüfer*innen
- Wahl von Vorstand und Rechnungsprüfer*innen
- Wahlauszählung
- Verkündung des Wahlergebnisses und Wahlannahme
- ggf. Anträge
- Allfälliges und Ankündigungen
- Abschluss der Generalversammlung und Verabschiedung
Alle anwesenden ordentlichen Attac-Mitglieder (Standard- und Sozialmitgliedschaften, Mitgliedsbeitrag für 2026 wurde bereits bezahlt) sind stimmberechtigt.
Für den Vorstand kandidieren:
(wird laufend ergänzt)
Anna Lena Buchleitner
Ich studiere Politikwissenschaft im Master an der Uni Wien, meinen Bachelor habe ich in Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien abgeschlossen. 2021 nahm ich am Zivilgesellschaftlichen Attac Praxissemester (ZAP) teil, war anschließend im Organisationsteam der SoAk, in der Kultur-AG für das 25-Jahre-Festival und bei FeministAttac aktiv. Seit 2024 bin ich im Vorstand aktiv und daneben auch berufstätig.
In ganz unterschiedlichen Attac-Kontexten habe ich erkennen können, wie wichtig ein solidarisches Miteinander in der politischen Praxis ist. Mein Engagement bei Attac hilft mir, neben Studium und Lohnarbeit ins Tun zu kommen und ein Gefühl der kollektiven Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Mir ist wichtig, bei Attac verschiedene Kämpfe zu verbinden: Denn kapitalistische, patriarchale, (neo-)koloniale und klimazerstörende Strukturen sind eng miteinander verstrickt. Die multiplen Krisen dieser Zeit können nur gemeinsam gelöst werden.
Gerhard Kofler

Seit 2022 darf ich im Vorstand mitgestalten. Dabei habe ich viel gelernt, einen sehr wertschätzenden Umgang miterleben dürfen und mit einigen Ideen am Gestalten einer ökosozialen, nachhaltigen und hoffentlich friedlicheren Zukunft mitwirken können. Es ist ein gutes Gefühl auch mit 73 noch gebraucht zu werden, das erlebe ich beim Zusammentreffen mit meinen Mitgestalter*innen bei den regelmäßigen Meetings, bei Demos und anderen Aktionen.
Als Aktivist versuche ich für FriedensAttac und bei den Attac Senior*innen Motivation und Schwung einzubringen und freue mich, wenn einzelne Aktionen Wirkung zeigen. Wolfgang Ambros‘ Song „A Mensch möcht i bleib’n“ hat mich das ganz Leben begleitet und damit auch eine utopische Sehnsucht nach Geborgenheit, Solidarität sowie körperlicher und geistiger Freiheit.
Ruth Mittermayr

Seit Herbst 2023 studiere ich im Master Politikwissenschaft an der Uni Wien; durch familiäre Verbindungen habe ich schon früh von Attac erfahren. Nach meiner ersten SoAk 2021 habe ich am ZAP teilgenommen und darüber Anschluss zu FeministAttac gefunden. Darüber hinaus habe ich mich im Organisationsteam der SoAk und des 25 Jahre-Festivals eingebracht.
Mit Attac leisten wir einen wichtigen Beitrag zur politischen Partizipation der Zivilgesellschaft, zeigen globale Ungleichheiten auf und scheuen uns nicht, radikale Änderungen zu fordern. Für mich bedeutet eine Mitgestaltung bei Attac, wachsam gegenüber Ungerechtigkeiten zu sein und sich solidarisch mit Gruppen zu zeigen, die durch verschiedenste Ausbeutungsverhältnisse in ihren menschlichen Bedürfnissen beschnitten werden. Bei Attac schätze ich vor allem den freundschaftlichen Umgang - gemeinsam mit Freund*innen, lässt sich diese Welt und ihre Krisen besser bewältigen.
Sidonie Ulreich

Ich bin interdisziplinäre Sozialwissenschafterin mit einem Schwerpunkt auf Gender- und Diversitätsthematiken. Besonders interessieren mich Genderaspekte im Kontext der Klimakrise und deren Auswirkungen auf soziale und ökologische Gerechtigkeit. 2022 bin ich zu Attac über die Querschnittsgruppe FeministAttac gekommen, zusätzlich engagierte ich mich in der Kultur-AG für das 25-Jahre-Festival. Seit 2025 bin ich Vorstandsmitglied.
Ich möchte nicht tatenlos zusehen, wie soziale und ökologische Ungleichheiten, insbesondere für marginalisierte Gruppen, weiter verschärft werden. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, politischen Aktivismus zu betreiben und queerfeministische Perspektiven konsequent mitzudenken und sichtbar zu machen. Attac gelingt es, die große sozial-ökologische Transformation konkret, solidarisch und aus zivilgesellschaftlicher Sicht zu kommunizieren und mitzugestalten – ich freue mich sehr, Teil dieses Prozesses zu sein.
Emil Engels
Ich bin momentan im Masterstudium Internationale Entwicklung, nachdem ich im Bachelor Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert habe. Seit meiner Teilnahme am ZAP im Wintersemester 2022 bin ich bei Attac aktiv und war über die Zeit an verschiedensten Projekten beteiligt, vor allem aber in der Organisation für das Planspiel BLING, an der Gründung der neuen Gruppe Rohstoff-Attac und in der inhaltlichen Organisation des Attac Festivals.
Besonders gefallen mir an Attac die abwechslungsreiche Arbeit, die positive Atmosphäre und die offene Organisationsstruktur, wo sich jede*r einbringen kann. Momentan beschäftige ich mich vor allem mit Rohstoffpolitik und der Europäischen Aufrüstung. Das sind auch die Themen, die ich durch meine Rolle im Vorstand verstärkt bei Attac einbringen möchte. Die breite Themenpalette von Attac, die durch die vielen Arbeitsgruppen repräsentiert wird, ist definitiv eine große Stärke der Organisation. Ich denke, dass es aber gerade jetzt in Zeiten, da auch innerhalb der Linken eine starke Polarisierung stattfindet, ein eindeutig internationalistischer Antikapitalismus essenziell ist. Denn die sogenannte Polykrise ist in Wahrheit die Krise des liberal-demokratischen Kapitalismus, die auch als solche erkannt werden muss, um Alternativen entfachen zu können.
Herbert Kotschnig

Ich bin Informatiker und Betriebswirt, im Finanzmanagement einer Hochschule tätig. Mein besonderes Interesse gilt ökonomischen Theorien abseits des Neoliberalismus. Seit 2016 bin ich bei Attac aktiv, seit 2019 in der Regionalgruppe Kärnten und seit 2020 auch im Vorstand des Vereins, wo ich die Funktion des Vereinskassiers ausübe.
Attac verbindet auf geniale Weise Aktivismus mit intellektuellem Diskurs, das heißt punktgenaues, politisches Handeln mit kritischer Reflexion jenseits vom ökonomischen Mainstream; mit einer klaren Botschaft für eine verteilungsgerechte, chancengleiche, offene Gesellschaft. Ohne Rücksicht auf Privilegien Einzelner oder Vorrechte von Gruppen werden wirtschaftliche Fehlentwicklungen aufgezeigt und Alternativen gefunden, immer zum Schutz der Schwächeren vor den Stärkeren.
Marie Scholze

Seit meinem ZAP im Wintersemester 2021 bin ich bei Attac aktiv - in den letzten Jahren vor allem als Teil der SoAk-Organisation und bei FeministAttac und zuletzt in der AG zur Erbschaftssteuer. Aktuell studiere ich Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen sowie Kunstgeschichte in Wien. In den vergangenen Jahren habe ich beruflich die Finanzen eines Kulturvereins betreut, wodurch ich mich
gut mit Vereinsstrukturen, Förderungen und Finanzverwaltung auskenne und beschäftige mich grundsätzlich einfach gerne mit Zahlen.
An Attac schätze ich besonders, die Möglichkeit, gemeinsam politische Alternativen zu entwickeln und dabei Theorie und Praxis zu verbinden. Gleichzeitig verbinde ich mit Attac vor allem viele engagierte Menschen und einen solidarischen Umgang miteinander. Nachdem mich Attac in den letzten Jahren in unterschiedlichen Kontexten begleitet hat, möchte ich mich nun gerne auch im Vorstand einbringen und die Arbeit von Attac mitgestalten.
Sophia Weber

Ich studiere Internationale Entwicklung im Master an der Universität Wien und meinen Bachelor habe ich in Sozialer Arbeit abgeschlossen. Im Sommer 2024 habe ich am Zivilgesellschaftlichen Attac Praxissemester (ZAP) teilgenommen und engagiere mich seit Herbst in der Vernetzungsarbeit bei Attac. Daher ist Bündnisarbeit eines meiner Hauptanliegen. Attac ist in Österreich ein wichtiger Akteur in der Vernetzungsarbeit und kann meiner Ansicht nach eine bedeutende Rolle in der aktuellen gesellschaftlichen Polarisierung spielen.
In diesem Kontext beschäftige ich mich zum einen mit Faschismusanalysen und zum anderen mit Bruchlinien in linken Diskursen. In meiner Arbeit ist ein feministischer und antikapitalistischer Zugang für mich zentral. Ich interessiere mich darüber hinaus für Formen solidarischer Praxis und kollektiven Zusammenhalts, da wir Utopien eines Guten Lebens brauchen, um handlungsfähig zu bleiben. Die Mitarbeit im Vorstand sehe ich als Möglichkeit, diese Themen verantwortungsvoll einzubringen, weiterzudenken und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.

