Krisenlasten gerecht verteilen!

Krisenlasten gerecht verteilen!

Attacies ziehen durch die Corona-Krise entstandene Lasten in der Grazer Innenstadt!

Kosten für Kurzarbeit, Rettung unserer Unternehmen, Gesundheit, Arbeitslosigkeit und neue Armut. Das sind einige der Lastenpakete, die es nun zu stemmen gilt. In einer „rollenden“ Kundgebung durch die Herrengasse wurde auf die immer größer werdende Ungleichheit in Österreich und auf Wege aus der Krise hingewiesen.

Wussten Sie, dass….
Der extreme Reichtum einiger Weniger hat in Österreich astronomische Ausmaße erreicht: Das reichste 1 Prozent in Österreich besitzt über 40 Prozent des gesamten Privatvermögens. Die 40 reichsten Familien des Landes besitzen je über 1 Milliarde Euro.

Das Geld zur Bewältigung der Corona-Krise ist da!

Deshalb fordert Attac jetzt:

  • => Vermögen ab 5 Millionen Euro soll mit 10 Prozent,
  • => Vermögen ab 100 Millionen Euro mit 30 Prozent und
  • => Vermögen ab einer Milliarde Euro je einmalig mit 60 Prozent einen Beitrag leisten

Das ergibt Einnahmen von 70 bis 80 Milliarden Euro, um die Corona-Krise solidarisch zu bewältigen. Geschieht das nicht, besteht die Gefahr, dass nach der Krise Arme und Arbeitslose draufzahlen, ebenso wie jene, deren unverzichtbare Arbeit jetzt so gepriesen wird - SupermarktkassiererInnen, Pflegekräfte, Putzpersonal, ErntehelferInnen und ÄrztInnen. Soweit darf es nicht kommen!

Fordern Sie mit uns einen Beitrag der Reichsten!

Unterzeichnen Sie die Petition mit der Forderung nach einem Corona-Lastenausgleich der Reichsten!

Und sprechen Sie mit den Menschen in Ihrem Umfeld! Wem ist dieser große Reichtum von den Wenigen bekannt? Lassen wir uns zu keiner Neid-Debatte innerhalb der 99 Prozent hinreißen, wenn sogar während der Corona-Krise das reichste 1 Prozent auch noch fette Gewinne erzielt hat. Deshalb treten wir für den Corona-Lastenausgleich JETZT ein!

(schu, 24.4.21)

 

 

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