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Europas soziale Bewegungen sammeln Kräfte für ein solidarisches und demokratisches Europa

8. - 11. 11. Florenz: 3000 Aktivistinnen erarbeiten Strategien gegen Sozial- und Demokratieabbau in Europa

Von 8. bis 11. November 2012 - zehn Jahre nach dem ersten Europäischen Sozialforum - versammeln sich Europas soziale Bewegungen, NGOs und Gewerkschaften wieder in Florenz um Strategien gegen den aktuellen Sozial- und Demokratieabbau in Europa zu entwickeln. Über 3000 Aktivistinnen werden bei „Florenz 10 + 10“ erwartet. „Das Ziel ist es, eine europaweit vernetzte Bewegung des sozialen Widerstands zu schaffen. Unser Treffen bildet den Gegenpol zum derzeitigen Europa der Banken, der Finanzspekulation und der Verarmungspolitik der Regierungen. Nur vereint können wir etwas erreichen“, erklärt Attac-Obfrau Alexandra Strickner, vor Ort in Florenz.

Das Programm bietet zahlreiche Vernetzungstreffen, Workshops, Plenardebatten, Kulturveranstaltungen und eine öffentliche Aktion im Zentrum der Stadt. Fünf Themenbereiche werden dabei diskutiert:

•    Finanzkrise/Austeritätspolitik/Schuldenkrise
•    Demokratie
•    Soziale Rechte/ArbeitnehmerInnenrechte,
•    Commons
•    Europa und die Welt

Das detaillierte Programm kann auf www.firenze1010.eu abgerufen werden.

Kontakt vor Ort:
Alexandra Strickner, Obfrau Attac Österreich, 0664 104 84 28, alexandra.stricknerATTAC@attac.at
Kontakte zu VertreterInnen anderer europäischer Attac-Gruppen auf Anfrage.

Aus dem Ankündigungstext:

When, in 2002, the movements and European networks met in Florence to give birth to the first European Social Forum, the crisis was only the announced result of the analysis of the movements on the impact of the economic and financial globalization.
Today, the crisis is the reality we all live in.

This is why the European meeting “Florence 10+10/Joining forces for another Europe” do not want to be a celebration, but a gathering with two main goals: first, give a common answer - joining social forces at a European level - to the crisis and the policies imposed by the EU institutions and the ECB; second, creating alliances for a long term strategy that will allow to build a social Europe, the European citizen’s Europe.