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"Lasst euch bei der Finanztransaktionssteuer nicht von der Finanzlobby über den Tisch ziehen!"

Zivilgesellschaft fordert Regierungschefs zu Konsequenz auf

351 zivilgesellschaftliche Organisationen aus 44 Ländern haben die elf Staats- und Regierungschefs jener europäischen Länder, die die Finanztransaktionssteuer im Wege der verstärkten Zusammenarbeit einführen wollen, zu mehr Konsequenz aufgefordert. "Wir dringen auf Härte gegenüber den Attacken der Finanzlobby und warnen davor, die historische Chance, die die Finanztransaktionssteuer bietet, leichtgläubig aufs Spiel zu setzen", sagt Alexandra Strickner von Attac Österreich

Zudem fordern die Verfasser des Schreibens, die Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer für die Bekämpfung internationaler und nationaler Armut sowie den Schutz von Klima und Umwelt einzusetzen.

"Hören Sie auf die 351 Organisationen, die Millionen Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt vertreten, und nicht auf die abstrusen Geschichten der Banken und Finanzlobby, die sich ihrer Verantwortung für die Krise entziehen wollen!", heißt es in dem Brief.

"Diejenigen, die die Krise herbei geführt haben, müssen die Hilfe für die am härtesten Betroffenen durch diese Steuer finanzieren", sagt Strickner. "Jedes der altbekannten Argumente, welche die Finanzlobby ins Feld führt, ist widerlegbar. Die Bevölkerung will, dass durch diese Steuer kurzfristige Spekulation verringert und langfristige Investitionen in die Realwirtschaft attraktiver gemacht werden. Das sollte die Politik gerade in einem Wahljahr nicht vergessen."

Der Brief im Wortlaut mit Unterzeichnerliste