Termin

Buchpräsentation "Klimasoziale Politik"

Wien

Die Klimakrise ist eine soziale Krise. Verursacht wird die Krise überproportional von reichen Ländern, globalen Konzernen und Menschen mit hohem Einkommen und Vermögen. Die Folgen der Krise dagegen tragen vorwiegend jene, die weder Geld noch Einfluss haben: beispielsweise Bewohner:innen von Ländern des globalen Südens, Menschen mit geringem Einkommen, Migrant:innen. Sie leben besonders oft in prekären Verhältnissen, an lauten Straßen, in engen Wohnungen ohne Möglichkeit zur Kühlung oder günstigen Heizung und sind besonders angewiesen auf öffentliche Infrastruktur wie Personenverkehr, Grünanlagen oder Nahversorgung. Der Sammelband „Klimasoziale Politik. Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten” zeigt einen Ausweg aus dieser zweifachen Krise auf: Klimasoziale Politik versteht Klimapolitik als zentrales Instrument für eine fortschrittliche, sozial gerechte und emanzipatorische Gesellschaft. Umgekehrt kann Klimapolitik nur erfolgreich sein, wenn sie nicht sozial blind ist.

Präsentation des neuen Buches von Armutskonferenz, Attac und BEIGEWUM mit Autor*innen und Herausgeber*innen:

  •     Ernest Aigner, Doktorand am Department für Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien
  •     Clara Moder, Sozioökonomin, Mitglied der AG Sozialpolitik der Armutskonferenz
  •     Katharina Bohnenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen

Moderation: Simon Theurl (AK Wien)

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich. Es gilt die 2,5G-Regel (genesen, geimpft, PCR-getestet vor weniger als 48h).

Klimasoziale Politik. Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten
Verlag bahoe books 2021 | Hardcover, 220 Seiten, € 17,00

Ort
ÖGB-Buchhandlung, Rathausstraße 21, 1010 Wien
Beginn
Ende