Termin

Diskussion: Kürzungen sind eine Entscheidung - Widerstand auch.

Wien

Die Kürzungspolitik in Wien ist kein Sachzwang, sondern eine bewusste politische Entscheidung: Gespart wird bei jenen, die ohnehin unter Teuerung, Personalmangel und sozialem Druck leiden – während Reiche, Konzerne und Profite verschont bleiben. Klar ist: Geld ist genug da. Milliarden fließen in Aufrüstung, Steuergeschenke und Prestigeprojekte – während im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich gekürzt wird. Statt Sparzwang braucht es Umverteilung, soziale Sicherheit und solidarische Antworten.

LINKS Wien lädt ein zur Diskussion über eine andere Politik: Was Kürzungen konkret bedeuten für Beschäftigte im Sozialbereich, für Suchtkranke, armutsbetroffene Menschen, Jugendliche, Pensionist*innen und subsidiär schutzberechtigte Personen.

Mit dabei:

Max Hollweg (Sozioökonom und Campaigner bei Attac, wo er die Kampagne "Wettrüsten stoppen!" koordiniert. Er arbeitet zu den dramatischen Auswirkungen des globalen Wettrüstens auf Sozialsysteme, Klima und Frieden.) 

Stefan Sabler (Ehemaliger Sozialarbeiter in der Wohnungslosenhilfe und im Flüchtlingsbereich. Als LINKS-Bezirksrat setzt er sich gegen Kürzungen und für Inklusion im öffentlichen Raum ein. Die Forderung nach angemessener Entlohnung und der Widerstand gegen Kürzungen sind für ihn ein gemeinsamer Kampf gegen das System.)

Stefanie Schmeiser (Sozialarbeiterin und Betriebsrätin bei Dialog – Individuelle Suchthilfe. Sie spricht über die realen Folgen der Kürzungen für Suchtkranke, Klient*innen und Beschäftigte – und über den gemeinsamen Widerstand dagegen.

Komm vorbei, diskutiere mit & vernetze dich. Umverteilung von oben. Solidarität von unten. Kürzungen stoppen – gemeinsam.

 

Veranstalter
LINKS
Ort
Cafe C.I. – Club International (Payergasse 14, 1160 Wien)
Beginn
Ende