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Attac-Vertreter bei WTO-Ministerkonferenz und Aktionswoche gegen die WTO auf Bali

Breites internationales Netzwerk sozialer Bewegungen ruft auf Bali zum Protest auf

Presseinformation Attac Deutschland

Anlässlich der WTO-Ministerkonferenz ist ein Vertreter von Attac Deutschland auf Bali und steht Ihnen für Fragen und Interviews zur Verfügung:

Alexis Passadakis, Attac Deutschland
lokale Nummer: 0062 (0)822-3663-5858 (zeitweise per sms)
alexis.passadakisATTAC@attac.de

Bei der 9. Ministerkonferenz der WTO wird das so genannte "Bali-Package" verhandelt, welches faktisch nach einer 10 Jahre andauernden Stagnation der Verhandlungen eine neue Dynamik für das multilaterale Handelssystem auslösen soll. Während die Europäische Union und die USA bei den Handelserleichterungen starken Druck ausüben um beim Zollwesen (Trade Facilitation) einen Abschluss herbeizuführen, möchte Indien im Namen der Ländergruppe G33 sein Nahrungsmittelsubventionssystem zugunsten mangelernährter Bevölkerungsgruppen handelsrechtlich abgesichert und legalisiert wissen. "Für die EU und die USA ist das indische Programm zur Nahrungsmittelsicherheit vor allem ein Handelshemmnis", kritisiert Passadakis, Mitglied im Rat von Attac Deutschland.

Parallel zur WTO-Ministerkonferenz ruft ein breites internationales Netzwerk sozialer Bewegungen, auf Bali zum Protest auf. Unter dem Motto "EndWTO" soll die Kritik an der Freihandelspolitik auf die Straße gebracht werden. Die Aktionswoche wird vom Netzwerk Social Movements for an Alternative Asia (SMAA), dem lokalen Bali WTO Netzwerk und dem indonesischen Gerak Lawan (People’s Movement against Neocolonialism and Imperialism) vorbereitet. Geplant sind ein Globaler Protesttag, Demonstrationen und Workshops.

Weitere Infos EndWTO-Aktionswoche/SMAA:
http://smaa.asia/